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Da ich schon einige Male gelesen habe, dass das Khaatal
ein wirklich schönes Tal sein soll, musste ich es also auch mal
ausprobieren. Die Wanderung startet am großen Parkplatz mitten in
Hinterhermsdorf. Von dort geht es zuerst ein paar Meter über die
Wanderwegmarkierung gelber Strich
durch den Ortsteil Neudorf. Der gelbe Strich verlässt unseren Wanderweg
schon vor Ende von Hinterhermsdorf.
Der Weg führt über eine asphaltierte
Straße den Berg runter zum Grenzübergang. Im Tal angekommen erreicht man die
Wandermarkierung roten Strich
.
Auf ihr geht es ein paar Meter nach rechts, um dann gleich wieder nach links
zum Wandergrenzübergang abzubiegen. Der Grenzübergang ist für Wanderer und
Radfahrer freigegeben. Man sollte einen gültigen Ausweis dabei haben. Auch
wenn ich hier unten noch nie kontrolliert worden bin, so wird es garantiert
passieren, wenn man keinen gültigen Ausweis dabei hat.
Hinter der Grenzstation trifft man dann auf die böhmische Wanderwegmarkierung
blauer Strich
.
Auf diesem markierten Weg geht es die nächsten 800 Meter parallel zur Grenze
entlang. Danach biegt die Kirnitzsch nach rechts ab. Auf diesem breiten Weg
geht es jetzt ca. 5,5 Kilometer an der Kirnitzsch entlang. Leider weiß ich
nicht, ob das Tal der Kirnitzsch ab der Grenze Khaatal genannt wird, oder
erst ab der Touristenbrücke. Aber eigentlich ist das auch vollkommen egal,
da es ja eher darum geht durch ein schönes Tal zu wandern. Leider wüssten
das zu meinem Wanderzeitpunkt (Ostersamstag 2004) noch ein paar Leutchen und
es war leicht voll. Ich schätze aber an so einem Tag ist es so ziemlich in
der ganzen Sächsischen/Böhmischen Schweiz voll. Nach den schon erwähnten 5,5
Kilometern erreicht man die Ortschaft Khaa. Da es über die Ortschaft Khaa doch einiges
zu berichten gibt, habe ich eine separate
Seite dafür angelegt. Hinter dem grünen Haus auf der rechten Seite, geht
es die erste Straße nach rechts in die Richtung Talsperre. Der Weg führt
leicht den Berg hoch, an der
Talsperre vorbei und aus dem Dorf heraus. Auch
wenn die Wanderung über eine anscheinend öffentliche Straße geht, so fährt
selbst an einem Ostersamstag fast kein Auto auf dieser Straße. Es geht 2,1
Kilometer über die Straße durch den böhmischen Wald, bis die
Wandermarkierung blauer Strich
den Weg kreuzt. Auf dieser Wandermarkierung geht es jetzt nach rechts in den
Wand. An diesem Abzweig steht eine Hinweistafel über die
Gemeinde Daubitz. Diese Tafel
berichtet über die Geschichte und Vergangenheit der Ortschaft. Die
Wanderwegführung ist an dieser Stelle etwas schwieriger, da leider der
Hinweis verloren gekommen ist. Der markierte Weg biegt gleich wieder hinter
der Tafel nach rechts ab.
Es ist aber auch gar nicht so schlimm, wenn man diesen Weg verpasst, da die
beiden Wege nach ein paar Metern (ca. 700 Meter) wieder aufeinander
treffen. Jetzt geht es über eine riesige Strecke auf dem ausgeschilderten
Radweg 3031 entlang. Der blaue Strich verlässt nach ein paar Kilometern den
Weg, die Wanderung geht weiter geradeaus. Dafür das unten im Khaatal an dem
Ostersamstag so ein Betrieb war, ist ihr oben überhaupt keiner unterwegs.
Insgesamt geht es fast 6 Kilometer auf dem Radweg entlang. Der Weg führt
ziemlich am Ende dann wieder runter ins Kirnitzschtal. Es geht vorbei an
einem Felsen mit einer Gedenktafel für
Forstmeister, Hanß Grohmann. An
einer Stelle geht der Weg durch einen
künstlich
geschaffenen Durchgang. Ich glaube nicht, dass solch ein Felsdurchbruch für
einen Radweg angelegt worden ist. Ich würde mal schätzen es hat irgendetwas
mit einer alten Bahnlinie oder einem alten Verbindungsweg zwischen Böhmen
und Sachsen zu tun.
Kurz vor der Kirnitzsch erreicht man mal wieder die Wanderwegmarkierung
blauen Strich
.
Auf
dieser Wandermarkierung geht es nach rechts runter zum Grenzübergang. Am
Grenzübergang geht es den schon bekannten Weg wieder nach Deutschland rein.
An der ersten Kreuzung geht es diesmal nicht nach rechts, sondern auf dem
gelben Strich
nach links. Der Weg führt noch ein paar Meter im Kirnitzschtal entlang und
geht dann aber bald nach rechts den Berg hoch. Fast oben angekommen, gibt es
noch die Möglichkeit auf den ruhigen Aussichtspunkt Taubenstein über das
hintere, deutsche Kirnitzschtal zu blicken. Es geht weiterhin auf dem gelben
Strich bis zum Ausgangspunkt in Hinterhermsdorf.
Diese Wanderung hat mir wirklich gut gefallen, da sie von jeder
schönen Seite der Sächsischen bzw. Böhmischen Schweiz etwas hat. Es gibt einen angenehmen
ruhigen Teil, ein romantisches Tal, einen Aussichtplatz und ein bisschen
Geschichte. Der einzige kleine Nachteil ist, dass ein großer Teil der Strecke
über Asphalt geht.
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GPS Daten:
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| geplanter Track |
aufgezeichneter Track |
geplante Route |
MapSource |
Google Earth |
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Dateigröße:
2,18 kByte
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Dateigröße:
3,21 kByte
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Dateigröße:
1,64 kByte
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Dateigröße:
3,94 kByte
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Dateigröße:
23,28 kByte
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