Forstweg und asphaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen
Beschreibung:
Die Wanderung Quaderberg ist eigentlich eine
logische Weiterentwicklung der Wanderwege, die wir bis jetzt gegangen sind.
Nachdem wir die zwei Runden, Belvedere
und Rosenkamm, am rechten Elbeufer
unternommen haben, musste jetzt das letzte Stück vor Děčín (Tetschen)
bewandert werden. Der Wanderführer "Böhmische Schweiz" von Herrn Dr. Rölke
bot uns diese Wanderung an. Als sehr günstiger Startpunkt hat sich das Krankenhaus von Děčín (Tetschen) herausgestellt. Hier findet man am Straßenrand riesige
Mengen Parkplätze und durch die Ausschilderung mit dem „H“ und dem Wort „Nemocnice“
ist es auch sehr einfach, in ganz Děčín (Tetschen) den Weg hier
hoch zu finden. Vom Krankenhaus
startet die Wanderung in die Richtung Stadtrand. An der nördlichen Seite von Děčín (Tetschen) befindet sich der Stadtpark, der gerade (Frühjahr 2007) neu
hergerichtet worden ist. Im Stadtpark geht es auf der rechten Seite bergab,
bis nach rechts ein Weg abzweigt. Der Weg ist mit dem roten Strich
markiert. Zunächst kommt man an einem Schützenhaus vorbei, dann geht es mehr
oder weniger steil, teils über Stufen und über eine kleine alte Brücke,
hinauf auf den Kvádrberk (Quaderberg). Nach dem Aufstieg erreicht man
die Aussicht auf dem Kvádrberk (Quaderberg). Hier oben bietet sich ein
überraschendes Panorama über Děčín (Tetschen). So haben wir erst mal
festgestellt, wie groß die Stadt ist. Wir sind zwar schon einige dutzend Mal
durch die Stadt gefahren, aber dass sie solche Ausmaße hat, war uns nicht
bewusst. Aber irgendwo müssen die 50.000 Einwohner auch untergebracht sein.
An der Aussicht steht eine Sandsteinsäule, die eines der letzten Relikte
aus der Zeit ist, als hier oben noch eine Gaststätte stand. Eine weitere
Erinnerung dürfte der gusseiserne Brunnen sein, der ein kleines Stück weiter
hinten im Wald steht. Die Wanderung geht an der linken Seite des Kvádrberk (Quaderberg) weiter.
Vor gar nicht so langer Zeit hat hier noch ein Torbogen
gestanden, ein Renaissance-Portal. In Hr. Dr. Rölkes Wanderführer ist noch
ein Foto davon zu sehen. Heutzutage ist er leider verschwunden. Nach einem kleinen
Stückchen auf der Ebene, und weiterhin dem roten Strich folgend, erreicht man
einen kleinen Pavillon namens Elbwarte. Aus dieser Aussicht heraus hat man
einen sehr schönen Blick auf den Rosenkamm und das Elbetal flussabwärts. Der
weitere Weg geht immer noch auf der roten Wanderwegmarkierung entlang.
Langsam geht es den Kvádrberk (Quaderberg) herunter. Sehr ungewöhnlich
empfinde ich die Stelle, an der der Wanderweg zwischen einer Fabrikhalle und
einer kleineren Felswand entlang läuft. Die Felswand ist künstlich
entstanden, indem man die Hälfte eines steinernen Hügels abgetragen hat. Auf
der Rückseite des Felsens befindet sich die Straße zwischen Děčín (Tetschen)
und Ceská Kamenice (Böhmisch Kamnitz). Der markierte Weg verlässt bald die
Ortschaft wieder und es geht durch ein Tal weiter. Der Weg führt an einem
alten Kriegerdenkmal und dem Friedhof von Ludvíkovice (Losdorf) vorbei. Im
Frühjahr 2007 wurde der Friedhof gerade nach hinten hin erweitert, aber dass
muss einen auch nicht wundern, da hier die Gräber anscheinend auf
unbegrenzte Zeit gekauft werden. Auf jeden Fall kann man auf dem Friedhof
ziemlich viele uralte Gräber sehen. Sehr überrascht war ich von dem
Kriegerdenkmal, da es in zwei Sprachen geschrieben war. Das sieht man
normalerweise sehr selten, aber damit wird wenigstens so einigermaßen
garantiert, dass es nicht zerstört, sondern weiter gepflegt wird (Meistens
waren solche Denkmäler nur auf deutsch, da das Gebiet vor 1945 deutsch war,
und ich habe schon viele Denkmäler gesehen, aus denen die deutschen
Inschriften herausgekratzt worden sind.). Der markierte
Weg geht links am Friedhof vorbei und nach einem kleineren Abstieg erreicht
man eine Wegkreuzung mit der grünen Wanderwegmarkierung
.
Ihr folgt man jetzt weiter nach links. Der Weg verläuft durch das
sogenannte Ochsenloch bis zu einen Teich.
Der
sogenannte Nixenteich ist ein schönes
Plätzchen, das zwar keine Aussicht hat, aber trotzdem ganz nett zum
Verweilen ist. Von hier aus geht es weiter über den kleinen Bach an der
Seite des Nixenteichs. Im Frühjahr 2007 waren die Geländer der Brücke nach
links und rechts weggebrochen und die ganze Brücke machte nicht mehr den
besonders vertrauenerweckenden Eindruck. Aber sie hat uns noch gut
ausgehalten, obwohl ich hopsend drüber gegangen bin. Es geht weiterhin der
grünen Markierung hinterher. Der Weg führt ziemlich parallel zur
Bundesstraße zwischen Děčín (Tetschen) und Grenzübergang entlang. Häufiger
kann man auch vom Wanderweg die Autos unten auf der Straße sehen. Der
Wanderweg endet an der schon bekannten Zufahrtsstraße des Schützenhauses.
Diese auffällige Straße mit den Betonplatten geht es diesmal bergab und
unten am Spielplatz angekommen ist auch das untere Ende des Stadtparks
erreicht. Den geht es jetzt wieder berghoch, bis man die Straße erreicht,
auf der man zum Anfang der Wanderung vom Krankenhaus gekommen ist.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr:
Leider weiß ich über den öffentlicher Nahverkehr in Böhmen nicht so
besonders viel. Aber ich weiß, dass Děčín (Tetschen) einen
größeren Bahnhof hat und auf der Rückseite des Krankenhaus ein Wendeplatz
für Linienbusse ist.
Auto:
Auf der B172 über den Grenzübergang Schmilka. Hinter dem Grenzübergang fährt man durch Hrensko (Herrnskretschen) und dann auf der Straße an der Elbe nach Decín. Spätestens ab dem Zentrum von Decín ist das Krankenhaus mit dem „H“ und dem Wort „Nemocnice“ ausgeschildert. Rund um das Krankenhaus befinden sich einige Straßen mit Parkstreifen und gleich vor dem Krankenhaus ist ein Parkplatz.
Empfohlener Parkplatz:
Krankenhaus Decin
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
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