Ich habe diese Wanderung in ähnlich schon
letztes Jahr gemacht und da ist die Runde bei mir vollständig durchgefallen,
da es über große Teile auf Straßen entlang ging. Da ich mir aber dachte mit
einer ordentlichen Planung bzw. Vorbereitung müsste man aus der Runde doch
noch was Ordentliches machen können, habe ich es noch einmal ausprobiert.
Es geht auf dem Rosenthaler Parkplatz los. Hier war ich ziemlich überrascht,
als ich auf einmal eine Parkplatzgebühr bezahlen musste. Nicht das
irgendetwas dagegen hätte, nein es war nur auf diesem Parkplatz habe ich
schon zigfach geparkt und bis jetzt musste ich noch nie etwas
bezahlen. Vom Parkplatz geht es in die Richtung Grenzübergang bzw.
Schneeberg auf der Wegmarkierung gelber Strich
.
Diese Markierung verlässt unseren Wanderweg ein paar Meter vor der Grenze.
Unser Weg geht über den offiziellen Wandergrenzübergang auf einem geraden Stück
fast parallel zu Grenze entlang. Dann biegen die Grenzmarkierungen nach
rechts ab und der Weg macht einen knick nach links. Hier gibt es jetzt zwei
Möglichkeiten. Entweder geht man weiter auf den gut ausgebauten Weg,
bis man die Fahrstraße erreicht und geht dann auf der Fahrstraße nach
rechts, oder man geht an dem abknickenden Weg ein paar Meter nur weiter und
dann nach rechts. Dieser Weg ist eigentlich nicht anderes als die
Verlängerung des geraden Weges von der Grenze.
Beide
Wege landen auf der Fahrstraße die durch das Hinterdorf von Schneeberg/Sněžnik
geht. Das Dorf durchquert man auf der Straße, um dann hinter dem Dorf auf
die Straße zu stoßen, die zum Schneeberg hoch geht. Diese Straße ist mit der
Wegmarkierung roter Strich
gekennzeichnet. Auch wenn diese Markierung diese größtenteils asphaltierte
Straße dann irgendwann verlässt, so gehen wir auf der Straße weiter den Berg
hoch. Diese Straße wird einzig und alleine für die Zulieferung der
Gaststätte und des Radiosenders benutzt, so dass man nicht mit besonders
großem Autoverkehr rechnen muss.
Das die Fotos so ein wenig trostlos
aussehen, liegt daran, das ein Birkenwald im Winter häufig mehr nach
Waldsterben als nach Wald aussieht. Die asphaltierte Straße geht auch oben
auf dem Berg weiter bis zur Gaststätte. Kurz vor dem
Aussichtsturm
macht die
Straße einen starken Knick nach rechts. Hier geht es erstmal weiter gerade
aus, auf einem breiteren Wanderweg. Dieser führt an die östliche Spitze des
Schneebergs. Kurz vor der Aussicht erreicht man den markierten Wanderweg mit
dem grünen
und roten Strich
.
Auf diesen beiden Wegmarkierungen geht es ein paar Meter noch den Berg
runter. Von der Aussicht kann man super gut auf die Steine der Sächsischen
Schweiz sehen und rüber zum Rosenberg. Nachdem man sich satt gesehen hat,
geht es wieder auf den beiden Wandermarkierungen zurück den Berg hoch. Man folgt
der roten Wandermarkierung
zum Aussichtsturm des Schneeberges. Auf dem Weg bis zum Aussichtsturm/
Gaststätte kann man mehrere Male nach links den Berg runterblicken. Im Elbtal
liegt Děčín. Hinter dem Aussichtsturm geht es bald den Berg wieder runter
auf einem ziemlich groben Abstieg. Der
Weg führt wieder auf die asphaltierte Straße, über die wir auf den
Schneeberg hochgegangen sind. Die Kreuzung am Fuße des Berges überqueren wir
einfach und wandern ein paar Meter (ca. 350 Meter) auf die Böhmischen
Landstraße entlang. Kurz bevor die Straße einen Knick nach links macht, geht
rechts der markierte Wanderweg in das leicht bewaldete Gebiet. Die rote
Markierung führt uns direkt in die Ortschaft Ostrov. Jetzt verlässt der rote
Strich unseren Wanderweg, da wir geradeaus durch die Ortschaft wandern.
Die Ortschaft Ostrov (Eiland ist der alte deutsche Name) ist wirklich
überraschend. Ich habe sie zum ersten Mal letztes Jahr gesehen und dachte
mir, dass die besten Zeiten dieser Ortschaft vorbei sind. Auch jetzt ist es
immer noch so, nur muss man ganz klar unterscheiden zwischen dem vorderen
und dem hinteren Ortsteil. Der vordere Teil ist sehr trostlos und
heruntergekommen. Im hinteren Teil hingegen, stehen mehrere sehr schöne Häuser
und zum Teil sogar ganz neu gebaute. Im hinteren Teil ist anscheinenden auch
irgendwie eine größere Polizeistation. Als ich vorbeigekommen bin, sah es zwar
leer aus, aber nicht unbenutzt.
Deshalb ist der nächste Schritt der
Wanderung vielleicht nicht ganz so empfehlenswert. Es gibt noch aus
Uhrzeiten, den Grenzübergang Eiland/Bielatal. Heutzutage ist es kein
offizieller Fußgängerüberweg, aber er ist trotzdem sehr gut ausgebaut. Man
landet auf diesem Weg direkt im oberen Teil des Bielatal. Nach einer kurzen
Wanderstrecke stößt auch wieder ein offizieller Wanderweg mit der gelben
Strichmarkierung
auf unseren Weg. Diese Markierung biegt nach einer Weile, dann nach rechts
ab, um aus dem Bielatal heraus zu führen. Da es aber wirklich zu langweilig
ist, den Dürrebielegrund heraus zu gehen, gibt es einen schmalen Pfad, der
an der rechts abgebildeten Felsnadel bzw. bei dem frei liegenden Felsbrocken
hoch führt. Leider ist das Foto schon von oben herunter fotografiert. Ich
habe zwar auch ein Foto von unten nach oben geschossen, aber leider ist da
irgendwie ein Baum ins Bild gelaufen und verdeckt gemeiner Weise die
Felsnadel. Oben angekommen geht es geradeaus, bis es nur noch rechts oder
links geht. Auch wenn es nach normalem Orientierungssinn seltsam erscheint,
geht es nach links aber dann gleich nach 100 Meter wieder nach rechts. Der
Weg erreicht nach 450 Meter wieder den schon bekannten Weg zwischen
Rosenthal und dem Schneeberg. Hier geht es wieder nach links und man
erreicht den Parkplatz von Rosenthal.
Diese Wanderung erfüllt die Vorstellungen von einer schönen Wanderung in der
Sächsischen Schweiz schon viel mehr, als der
erste Versuch über den Schneeberg
und die Tisaer Wände.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr: Buslinie 242 (Königstein -
Rosenthal) oder 245 (Pirna -
Leupoldishain - Rosenthal)
Auto:
B172 - Köingstein - Bielatal - Rosenthal. Durch die Ortschaft Rosenthal noch komplett durchfahren und dann 600 Meter hinter der Ortschaft befindet sich der Parkplatz auf der rechten Seite.
Empfohlener Parkplatz:
Rosenthal Zollhäuser
; Parkplatzgebühr für die Wanderung:
3 €
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
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