Neuwegkanzel

 
 

 

 

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Diese Strecke gehört zu den ganz besonders empfehlenswerten Wanderungen. Diese Strecke gehört zu den ganz besonders empfehlenswerten Wanderungen. Diese Strecke gehört zu den ganz besonders empfehlenswerten Wanderungen. Diese Strecke gehört zu den ganz besonders empfehlenswerten Wanderungen. Diese Strecke gehört zu den ganz besonders empfehlenswerten Wanderungen.

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Dauer: Entfernung: Höhenunterschied: beste Reisezeit:
ca. 2,25 Stunden ca. 10 Kilometer ca. 205 Meter nicht an langen Wochenenden
       
Schwierigkeitsgrad: empfohlene Karte: Region: Untergrund:
leicht
Kletterabschnitte
Brand – Hohnstein; Rolf Böhm Kartographischer Verlag Brand-Hohnstein Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad Klettern

Beschreibung:

Erstmal das Wichtigste zuerst: Diese Wanderung ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern eine sehr guter Vorschlag von H. Dr. Rölke (www.bergverlag-roelke.de). Die Wanderung ist auf einer seiner Kalender der Sächsischen Schweiz auf der Rückseite beschrieben. Ich habe die Strecke nur ein kleines bisschen verändert und deshalb beschreibe ich die Wanderung hier aus meiner Sicht.
Startpunkt der Wanderung ist der Parkplatz am alten Schmalspur- Bahnhof. Dieser Parkplatz liegt an der Straße, die vom Parkplatz Linde in die Richtung Brand geht. Genau auf dieser Straße gehen die ersten paar Meter der Wanderung bis zum Friedhof, also den Berg herunter. Unterhalb der Friedhofsmauer ist der weitere Verlauf bis zum Hohnsteiner Freibad. Ich bin immer wieder erfreut darüber, dass eine kleine Stadt wie Hohnstein, sich den Luxus eines netten Freibades gönnt. Vom Freibad an geht die Wanderstrecke auf der grünen Wegmarkierung in Richtung der Napoleonschanze. Zuerst geht es aber noch unter einer der ehemaligen Eisenbahnbrücken der Schmalspurbahn durch. Heutzutage hat diese Brücke keine ernsthafte Bedeutung mehr und führt nur noch einen kleinen Wanderweg über die Senke. Nachdem man die paar Meter bis zur Napoleonschanze hoch gewandert ist, kann man von hier oben einen netten Rundblick genießen. Außerdem informiert eine Tafel über die Namensgebung des Berges. Von der Napoleonschanze geht der markierte Weg nach rechts ungefähr 100 Meter den Hang hinunter und dann am Waldrand entlang. Dieser Pfad verläuft parallel zur Brandstraße. Nach ungefähr 400 Metern erreicht der Pfad eine große Wiese bzw. Feld. Auf dieser Fläche ist der markierte Weg schon irgendwie nicht mehr zu sehen, aber die Orientierung ist relativ einfach, da man in der hinteren rechten Ecke auf einem Weg runter zur Brandstraße weiter wandert.
Die Brandstraße ist eine breite Forststraße, die bis zur Brandaussicht verläuft und ganz besonders gerne zum Sonntags- Nachmittags- Spaziergang genutzt wird. Markiert ist sie mit dem blauen Strich . Bei schönem Wetter können auf dieser Straße ganze Horden an Kinderwagen, ältere Herrschaften und Familienclans unterwegs sein. Wenn man aber seine Wanderung in die restliche Zeit legt, dann ist eine einigermaßen ruhige Wanderung gesichert. Ich habe selber natürlich auch den Fehler gemacht und habe die Wanderrunde am Ostermontag durchgeführt. Ich war überrascht, als ich die Brandstraße erreichte, dass auf dem sichtbaren Kilometer weit mehr als 50 Mitmenschen unterwegs waren. Die Brandaussicht ist dann natürlich dem entsprechend voll, aber es gibt eine sehr schöne Ausweichaussicht und das ist die Aussicht an den Hafersäcken. Sie ist durch einen kleinen Abstecher vor der Brand Gaststätte nach links zu erreichen und normalerweise immer leer. Das die Brandaussicht so häufig besucht wird, liegt einerseits an dem schon beschriebenem Zugang über die Brandstraße (die wirklich sehr angenehm zu gehen ist) und an der sehr schönen Aussicht von der Gaststätte auf dem Brand. Umsonst wird diese Aussicht nicht der Balkon der Sächsischen Schweiz genannt.
Dieser Punkt ist der Wendepunkt der Wanderung. Jetzt geht es wieder auf der Brandstraße ziemlich genau 1 Kilometer zurück. In der ersten Rechtskurve der Brandstraße zweigt ein unscheinbarer Weg nach links in den Wald ab. Falls man die Wanderwegmarkierung grüner Strich auf der Brandstraße sieht, ist man 60 Meter zu weit gegangen und es heißt wieder umkehren. Der Weg von der Straße ist zum Anfang ein breiterer Weg, der auch noch von Forstfahrzeugen passiert werden könnte. Der Weg wird aber mit zunehmender Strecke immer schmaler und verläuft nach kurzer Zeit nur noch als ein Pfad auf dem Bergkamm. Der Pfad ist zum Anfang mit dem schwarzen Pfeil, als Zugang zum Kletterfelsen, markiert. Es geht einige Male zwischen ein paar Felsen hoch und runter, bis man am Ende des Felsens ankommt. Erst am Ende des Pfades erreicht man einen Aussichtsplatz, der einen wunderschönen Blick in das Polenztal freigibt.
Von dieser wunderschönen Aussicht geht es wieder auf dem gleichen Weg bis zur Brandstraße zurück. Auf der Brandstraße wandert man nur die schon besagten 60 Meter bis zum Abzweig mit dem grünen Strich. Hier verlässt man die Brandstraße nach links und wandert auf einem angenehm ruhigen Waldweg entlang. Der Weg überwindet fast keinen einzigen Höhenmeter und schlängelt sich durch den Wald. Irgendwie scheint die Ebene an der Brandaussicht ziemlich wasserhaltig zu sein. Gleich an zwei Stellen sind am Wegesrand Quellen zu sehen, die beide immer laufen (zumindest alle Male, an denen ich vorbeigekommen bin). Verwunderlich finde ich es deshalb, weil sich gleich 100 Meter neben der Quelle die Felswand befindet und das Wasser dort doch viel einfacher austreten könnte. Kurz nachdem der Weg die Räumigtwiese passiert hat, die Räumigtwiese ist die einzige große Wiese an diesem Wanderungsteilstück, biegt der markierte Weg nach links ab und die Wanderung geht geradeaus weiter auf dem Steinbruchweg nach Hohnstein. Nach einem ½ Kilometer erreicht die Wanderung den Rand von Hohnstein und man hält sich am besten rechts, um dann wieder auf die Brandstraße zu kommen. Dieser folgt man die letzten paar Meter nach links, um zum Ausgangspunkt der Wanderung zu gelangen.
Diese Wanderung gehört zu den schönsten Runden, die ich in der Sächsischen Schweiz kenne und bietet alles, was eine perfekte Wanderung beinhalten sollte. Es sind zwei spitzenmäßige Aussichten in der Wanderung, ein kleines bisschen Abenteuer durch den Gratweg und sogar noch eine relativ billige Rastmöglichkeit mit perfektem Ausblick. Wenn man dann noch den Wanderzeitpunkt ordentlich legt, dann sollte einer perfekten Runde nicht im Wege stehen.
 

Anfahrtsbeschreibung:

Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Pirna. Von Pirna mit dem Bus R-236 oder Bus R-237.
Auto:
Über die B172 Bad Schandau > Porschdorf > Hohnstein. Oder auch von Pirna die Elbe auf der alte Brücke überqueren und dann über Lohmen nach Hohnstein. In Hohnstein fährt man am Parkplatz Eiche bzw. an der großen Bushaltestelle in Richtung Brand. 350 Meter hinter dem Parkplatz Eiche befindet sich der Parkplatz Hohnsteiner Bahnhof auf der linken Seite. Empfohlener Parkplatz: Hohnstein Bahnhof ; Parkplatzgebühr für die Wanderung: 1 €

GPS Daten:

geplanter Track aufgezeichneter Track geplante Route MapSource Google Earth

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