Forstweg und asphaltiert
Wanderweg und Pfad
Klettern
Beschreibung:
Erstmal das Wichtigste zuerst: Diese Wanderung
ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern eine sehr guter Vorschlag von H.
Dr. Rölke (www.bergverlag-roelke.de).
Die Wanderung ist auf einer seiner Kalender der Sächsischen Schweiz auf der
Rückseite beschrieben. Ich habe die Strecke nur ein kleines bisschen
verändert und deshalb beschreibe ich die Wanderung hier aus meiner Sicht.
Startpunkt der Wanderung ist der Parkplatz am alten Schmalspur- Bahnhof.
Dieser Parkplatz liegt an der Straße, die vom Parkplatz Linde in die
Richtung Brand geht. Genau auf dieser Straße gehen die ersten paar Meter der
Wanderung bis zum Friedhof, also den Berg herunter. Unterhalb der Friedhofsmauer ist der weitere
Verlauf bis zum Hohnsteiner Freibad.
Ich bin immer wieder erfreut darüber,
dass eine kleine Stadt wie Hohnstein, sich den Luxus eines netten Freibades
gönnt. Vom Freibad an geht die Wanderstrecke auf der grünen Wegmarkierung
in Richtung der Napoleonschanze. Zuerst geht es aber noch unter einer der
ehemaligen Eisenbahnbrücken der Schmalspurbahn durch. Heutzutage hat diese
Brücke keine ernsthafte Bedeutung mehr und führt nur noch einen kleinen
Wanderweg über die Senke. Nachdem man die paar Meter bis zur Napoleonschanze
hoch gewandert ist, kann man von hier oben einen netten Rundblick genießen.
Außerdem informiert eine Tafel über die Namensgebung des Berges. Von der
Napoleonschanze geht der markierte Weg nach rechts ungefähr 100 Meter den
Hang hinunter und dann am Waldrand entlang. Dieser Pfad verläuft parallel
zur Brandstraße. Nach ungefähr 400 Metern erreicht der Pfad eine große Wiese
bzw. Feld. Auf dieser Fläche ist der markierte Weg schon irgendwie nicht
mehr zu sehen, aber die Orientierung ist relativ einfach, da man in der
hinteren rechten Ecke auf einem Weg runter zur Brandstraße weiter wandert.
Die Brandstraße ist eine breite Forststraße, die bis zur Brandaussicht
verläuft und ganz besonders gerne zum Sonntags- Nachmittags- Spaziergang
genutzt wird. Markiert ist sie mit dem blauen Strich
.
Bei schönem Wetter können auf dieser Straße ganze Horden an Kinderwagen,
ältere Herrschaften und Familienclans unterwegs sein. Wenn man aber seine
Wanderung in die restliche Zeit legt,
dann ist eine einigermaßen ruhige
Wanderung gesichert. Ich habe selber natürlich auch den Fehler gemacht und
habe die Wanderrunde am Ostermontag durchgeführt. Ich war überrascht, als
ich die Brandstraße erreichte, dass auf dem sichtbaren Kilometer weit mehr
als 50 Mitmenschen unterwegs waren. Die Brandaussicht ist dann natürlich dem
entsprechend voll, aber es gibt eine sehr schöne Ausweichaussicht und das
ist die Aussicht an den Hafersäcken. Sie ist durch einen kleinen Abstecher
vor der Brand Gaststätte nach links zu erreichen und normalerweise immer
leer. Das die Brandaussicht so häufig besucht wird, liegt einerseits an dem
schon beschriebenem Zugang über die Brandstraße (die wirklich sehr angenehm
zu gehen ist) und an der sehr schönen Aussicht von der Gaststätte auf dem
Brand. Umsonst wird diese Aussicht nicht der Balkon der Sächsischen Schweiz
genannt. Dieser Punkt ist der Wendepunkt der Wanderung. Jetzt geht es wieder auf der
Brandstraße ziemlich genau 1 Kilometer zurück. In der ersten Rechtskurve der
Brandstraße zweigt ein unscheinbarer Weg nach links in den Wald ab. Falls man die
Wanderwegmarkierung grüner Strich auf der Brandstraße sieht, ist man 60
Meter zu weit gegangen und es heißt wieder umkehren. Der Weg von der Straße
ist zum Anfang ein breiterer Weg,
der auch noch von Forstfahrzeugen passiert
werden könnte. Der Weg wird aber mit zunehmender Strecke immer schmaler und
verläuft nach kurzer Zeit nur noch als ein Pfad auf dem Bergkamm. Der Pfad
ist zum Anfang mit dem schwarzen Pfeil, als Zugang zum Kletterfelsen,
markiert. Es geht einige Male zwischen ein paar Felsen hoch und runter, bis
man am Ende des Felsens ankommt. Erst am Ende des Pfades erreicht man einen
Aussichtsplatz, der einen wunderschönen Blick in das Polenztal freigibt.
Von dieser wunderschönen Aussicht geht es wieder auf dem gleichen Weg bis
zur Brandstraße zurück. Auf der Brandstraße wandert man nur die schon
besagten 60 Meter bis zum Abzweig mit dem grünen Strich. Hier verlässt man
die Brandstraße nach links und wandert auf einem angenehm ruhigen Waldweg
entlang. Der Weg überwindet fast keinen einzigen Höhenmeter und schlängelt
sich durch den Wald. Irgendwie scheint die Ebene an der Brandaussicht
ziemlich wasserhaltig zu sein. Gleich an zwei Stellen sind am Wegesrand
Quellen zu sehen, die beide immer laufen (zumindest alle Male, an denen ich
vorbeigekommen bin). Verwunderlich finde ich es deshalb, weil sich gleich
100 Meter neben der Quelle die Felswand befindet und das Wasser dort doch
viel einfacher austreten könnte. Kurz nachdem der Weg die Räumigtwiese
passiert hat, die Räumigtwiese ist die einzige große Wiese an diesem Wanderungsteilstück, biegt
der markierte Weg nach links ab und die Wanderung geht geradeaus weiter auf
dem Steinbruchweg nach Hohnstein. Nach einem ½ Kilometer erreicht die
Wanderung den Rand von Hohnstein und man hält sich am besten rechts, um dann
wieder auf die Brandstraße zu kommen. Dieser folgt man die letzten paar
Meter nach links, um zum Ausgangspunkt der Wanderung zu gelangen.
Diese Wanderung gehört zu den schönsten Runden, die ich in der Sächsischen
Schweiz kenne und bietet alles, was eine perfekte Wanderung beinhalten
sollte. Es sind zwei spitzenmäßige Aussichten in der Wanderung, ein kleines
bisschen Abenteuer durch den Gratweg und sogar noch eine relativ billige
Rastmöglichkeit mit perfektem Ausblick. Wenn man dann noch den
Wanderzeitpunkt ordentlich legt, dann sollte einer perfekten Runde nicht im
Wege stehen.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Pirna. Von Pirna mit
dem Bus R-236 oder
Bus R-237.
Auto:
Über die B172 Bad Schandau > Porschdorf > Hohnstein. Oder auch von Pirna die Elbe auf der alte Brücke überqueren und dann über Lohmen nach Hohnstein. In Hohnstein fährt man am Parkplatz Eiche bzw. an der großen Bushaltestelle in Richtung Brand. 350 Meter hinter dem Parkplatz Eiche befindet sich der Parkplatz Hohnsteiner Bahnhof auf der linken Seite.
Empfohlener Parkplatz:
Hohnstein Bahnhof
; Parkplatzgebühr für die Wanderung:
1 €
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
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