Waitzdorfer Aussichten

 
 

 

 

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Diese Wanderung gehört zu meinen Lieblingsrunden und kann nur noch begrenzt verbessert werden. Diese Wanderung gehört zu meinen Lieblingsrunden und kann nur noch begrenzt verbessert werden. Diese Wanderung gehört zu meinen Lieblingsrunden und kann nur noch begrenzt verbessert werden. Diese Wanderung gehört zu meinen Lieblingsrunden und kann nur noch begrenzt verbessert werden. Diese Wanderung gehört zu meinen Lieblingsrunden und kann nur noch begrenzt verbessert werden.

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Dauer: Entfernung: Höhenunterschied: beste Reisezeit:
ca. 2,5 Stunden ca. 9 Kilometer ca. 305 Meter nicht an langen Wochenenden
       
Schwierigkeitsgrad: empfohlene Karte: Region: Untergrund:
Spaziergang
leicht
lange Treppe
Brand – Hohnstein; Rolf Böhm Kartographischer Verlag Brand-Hohnstein Forstweg und asphaltiert Wanderweg und Pfad Treppen

Beschreibung:

Die Wanderung zu den Waitzdorfer Aussichten startet am Wanderparkplatz bzw. an der Bushaltestelle von Waitzdorf. Von hier geht es in die Ortsmitte, was bei einer Anzahl von 20 Häusern und Schuppen nicht so wirklich schwer zu finden ist. Nicht, dass ich irgendetwas an diesem Ort auszusetzen hätte, nein, er ist wirklich nett. Es geht an der Waitzdorfer Schänke vorbei, damit man gleich einen Anreiz hat, wo man die Wanderung am Ende ausklingen lassen kann. Kurz hinter der Gaststätte erreicht man eine Weggabelung, die links und recht um den Löschteich herum führt. Hier sollte man links gehen, damit man gleich vor dem ersten Haus über einen Pfad in die Richtung der ersten Waitzdorfer Aussicht weiter wandert. Der Weg führt über eine Wiese, noch an zwei kleineren Häusern vorbei und zweigt dann nach rechts ab. Schon nach wenigen Metern sieht man den Zugang zur Waitzdorfer Aussicht Nummer 1. Der Ausblick ist wirklich schon sehr schön und dafür, dass man sich überhaupt nicht anstrengen muss, ist es ein spitzenmäßiger Platz. Wenn man die paar Meter bis zum Waldweg zurück gegangen ist, geht es nur 200 Meter weiter, bis sich die nächste Aussicht anbietet. Auch die Aussicht Nummer 2 ist wunderschön, hat aber eine Besonderheit. Wenn man nach rechts über die ersten Felsen hinweg sieht, dann entdeckt man auf dem nächsten Felsen ein kleines eisernes Kreuz mit einem freundlich dreinblickenden Mädchengesicht. Die Inschriften auf dem Kreuz sagen, dass das Mädchen am 25.09.86 geboren wurde und am 06.06.05 gestorben ist. Ihr Name war Stefanie. Da ich meine große Tochter mit bei der Wanderung dabei hatte, und sie eine aufmerksame Beobachterin ist, hatte ich jetzt die Aufgabe ihr zu erklären, warum wohl dort dieses Kreuz steht. Irgendwie ist Stefanie dann im Kopf meiner Großen so lange herum gespukt, dass ich gleich mehrere Male an dem Tag noch „Arme Stefanie“ gehört habe. Ich möchte natürlich gleich sagen, dass ich meiner Tochter keine Schauergeschichte erzählt habe, aber so ein kleines Gehirn bewegen schon Kreuze mit Bildern am Wegesrand.

Der Weg geht immer parallel zur Felskante entlang. Einmal macht er einen Schlenker, um einer kleinen Felsschlucht auszuweichen, aber schon nach 80 Metern ist die Schlucht zu Ende und wir biegen nach rechts auf einen kleinen Pfad ab. Falls man den verpasst, ist das auch nicht so der Beinbruch, da man in diesem Fall schon nach sehr kurzer Strecke einen breiteren Wanderweg erreicht, auf den man nach rechts einbiegt und den man dann nach 70 Metern wieder nach rechts auf einem keinen Pfad verlässt. Der Weg geht sehr angenehm durch den Wald. Um die nächsten beiden Aussichten zu finden, ist die Wanderkarte Brand – Hohnstein von Hr. Dr. Böhm sehr hilfreich. Nach ungefähr 380 Metern erreicht man eine Stelle, an der mehrere dicke uralte Buchen stehen. Hier zweigt wieder mal ein Pfad nach rechts ab, zu der lohnenswerten Aussicht Nummer 3. Bei dieser Stelle ist es so, dass sie nur von wissenden Wanderern gefunden wird und deshalb ein maximal ruhiges Plätzchen ist. Die Aussicht liegt oberhalb des Kletterfelsens Ochelspitze. Auch die nächste Aussicht, Nummer 4,  liegt wiederum nur 430 Meter weiter auf dem Waldweg entfernt. Der Zugang ist leider noch schwerer zu erkennen. Es ist nur ein unauffälliger Pfad durch ein paar Heidelbeersträucher und befindet sich ganz kurz vor dem Abstieg von den Ochelwänden. Auch diese letzte Aussicht sollte man sich nicht entgehen lassen. So eine ruhige Aussicht auf die Felsen der Vorderen Sächsischen Schweiz findet man nur sehr selten.
Jetzt geht es über einen kleineren und relativ leichten Abstieg von den Ochelwänden herunter. Dieser Abstieg ist nicht zu verfehlen und schon nach wenigen Metern erreicht man den Ochelweg. Diesem Weg folgt man nach rechts. Der breite Waldweg schlängelt sich weit oberhalb des Tales an der Felswand entlang. Das sehr angenehme an dem Weg ist, dass er einerseits kaum einen merklichen Höhenunterschied hat und außerdem normalerweise menschenleer ist. Das hält über die gesamte Strecke von fast 2 ½ Kilometern an. Danach erreicht man die Fahrstraße zwischen Bad Schandau  und Hohnstein. Hier muss man jetzt leider 400 Meter auf der Straße bergauf wandern. Zwischendurch kann man an der rechten Felswand sehen, warum die Straße unter Einheimischen die Sense genannt wird. Hier ist eine Sense in den Felsen eingeritzt und es wird irgendetwas von Streitigkeiten zwischen zwei Männern um eine Frau erzählt. Der Weg auf der Fahrstraße lässt sich nicht vermeiden, aber meistens ist hier relativ wenig Verkehr und netterweise ist seit wenigen Jahren die Geschwindigkeit für Autofahrer auf 60 km/h begrenzt. Damit ist dieses Teilstück noch geradeso zu ertragen. Danach sieht man auf der rechten Hangseite zuerst einen gerodeten Hang. Das ist ein Stückchen von Kyrill (Sturm Anf. 2007) und dann der Rest ist deutsche Gründlichkeit. Da an dem Hang einige Bäume dem Sturm zum Opfer gefallen waren, hat man gleich den ganzen Hang gerodet. Was aber bei der Steillage und einer normalen Fahrstraße darunter gar nicht so einfach ist. Zuerst wurde die Fahrstraße wegen der anhaltenden Gefahr gesperrt, dann wurden die Leitplanken demontiert und die gesamte Fahrbahndecke mit einer ordentlichen Schutzschicht (Split oder so etwas Ähnliches) überzogen. Erst dann konnten die Bäume gefällt und vom Hang geborgen werden. Danach ist der Aufstieg durch den Waitzdorfer Dorfgrund wieder hergestellt worden und die Fahrbahn wieder für den Verkehr hergerichtet worden. Das Ganze hat insgesamt  ¼ Jahr gedauert und damit war auch der Malerweg an dieser Stelle unterbrochen. Jetzt aber geht es über eine große Anzahl Stufen wieder nach Waitzdorf den Berg hoch. Markiert ist der Aufstieg mit dem roten Strich .
Nachdem man die Ortschaft wieder erreicht hat, geht es gleich oben auf der asphaltierten Straße nach links weiter. Damit verlässt man die Wanderwegmarkierung schon wieder. Der Weg verläuft in einem Bogen und führt mitten durch den Bauernhof, zu dem die schwarzen Galloways gehören. Hinter dem Bauernhof führt der Weg zwischen Wiesen und einer Weide hindurch auf den Waitzdorfer Berg zu. Nach wenigen Metern kreuzt man einen breiteren Feldweg und es geht weiterhin auf einem breiten Weg, jetzt aber leicht ansteigend den Berg hinauf. Der Weg verläuft kurz in den Wald hinein und an der höchsten Stelle biegt nach rechts der Zugang zum Waitzdorfer Berg ab. Man hätte natürlich auch vorher schon einfach am Rande der Wiese die paar Meter bis zum Gipfel wandern können, dann ist aber das Überraschungsmoment über einen gigantischen Ausblick nicht gegeben. Deshalb empfehle ich den Weg durch den Wald. Damit kommt man nämlich von der Rückseite auf die Spitze zu und auf einmal hat man dieses sagenhafte Panorama vor sich. Dafür, dass der Aufstieg so einfach ist, bin ich immer wieder überrascht, dass hier oben sehr selten andere Wanderer anzutreffen sind. Ein kleiner Rastplatz mit einem Tisch und zwei Bänken lädt zum Verweilen ein. Nach einer ausreichend langen Rast hier oben gehen die letzten paar Meter in Richtung Ausgangspunkt los. Zuerst geht man gerade auf den Wald zu. Hier gibt es dann zwei mögliche weitere Wegverläufe. Einerseits kann man einfach am Waldrand entlang wandern, hier muss man sich den Weg möglicherweise mit ein paar Mitmenschen und ein paar Brombeerpflanzen teilen, kann aber noch etwas die Aussicht genießen. Andererseits kann man jetzt auf einem immer menschenleeren Waldweg geradeaus in den Wald verschwinden. Der Weg kommt am Ende der Galloway-Koppeln wieder aus dem Wald heraus und dann geht es die letzten paar Meter den Hang hinunter bis zum Ausgangspunkt in Waitzdorf.
Damit ist eine sehr nette Wanderung zu Ende gegangen, von der ich selber überrascht wurde. Ich hatte nicht gedacht, dass auf so einer kurzen Wanderung solch eine Anhäufung gigantischer Aussichten anzutreffen ist. Das einzige Störende an der Wanderung sind die paar Meter auf der Fahrstraße zwischen Bad Schandau und Hohnstein, aber leider lässt sich das nicht umgehen.
 

Anfahrtsbeschreibung:

Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Pirna. Von Pirna mit dem Bus R-236 oder Bus R-237.
Auto:
Bis Bad Schandau über die B172, hinter der großen Elbebrücke rechts abbiegen in die Richtung Rathmannsdorf. Die Straße weiterfahren in die Richtung Hohnstein. Ab dem Tiefen Grund ist Waitzdorf ausgeschildert. Der Parkplatz befindet sich links am Ortseingang von Waitzdorf. Empfohlener Parkplatz: Waitzdorf

GPS Daten:

geplanter Track aufgezeichneter Track geplante Route MapSource Google Earth

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