| Wenn man in der Nähe von Hinterhermsdorf
wandert, trifft man automatisch auf kleine Informationstafeln zum
Heimatkundlichen Dorfrundgang. Der Startpunkt und die Übersichtstafel
zu diesem Spaziergang befinden sich am Erbgericht im Zentrum von
Hinterhermsdorf. Auf der größten Tafel zu diesem Dorfrundgang befindet sich
auch ein Lageplan der einzelnen Tafeln/Stationen im Ort. Damit lässt sich
der Rundgang ganz hervorragend nachvollziehen bzw. auch mit einem
fehlenden Schild weiter führen. Deshalb gibt es den Plan auch hier noch mal
zum Ausdrucken:

Vom Parkplatz/Erbgericht geht es zuerst in Richtung Buchenparkhalle
(südliche Richtung) und schon gleich an der ersten Hausecke hängt die
Informationstafel Nr. 1. Auf der Tafel wird sehr überzeugend die
Herkunft des Namens Hinterhermsdorf erklärt und kurz auf die historische
Entwicklung des Erbgerichts eingegangen. Von dem großen Platz vor dem
Erbgericht geht es nur um das Haus mit der Tafel Nr. 1 herum und dann gleich
nach rechts auf der kleinen Gasse weiter. Schon nach wenigen Metern stößt
die Gasse wieder auf die Fahrstraße (Schandauer Straße). Gleich am
Gemeindehaus hängt die
Tafel Nr. 2
mit einer Auflistung der ehemals in Hinterhermsdorf
angesiedelten
Geschäfte und dass es sogar mal eine Tankstelle mitten im Ort gegeben hat.
Für die nächste
Tafel (Nr.
3) spaziert man ca. 25 Meter die Schandauer Straße weiter bis zu dem
schön gestalteten Platz mit dem Brunnen. Mindestens zweimal im Jahr
(Weihnachten und Ostern) wird dieser Brunnen super schön geschmückt und
daran kann man auch immer wieder feststellen, dass es eine gut
funktionierende Dorfgemeinschaft gibt. Auf der Rückseite des Brunnens hängt
die
Tafel Nr.
3, die den Dorfplatz und das ehemalige Schulgebäude erklärt.
Was auf der Tafel verschwiegen wird ist, dass das Schulgebäude vor ein paar
Jahren durch ein Feuer ganz böse zerstört wurde und jetzt wieder so
wunderbar aufgebaut worden ist.
Die nächste Tafel befindet sich gleich auf der gegenüberliegenden
Seite des Platzes. Auf der
Tafel Nr. 4
wird das Verhältnis der Hinterhermsdorfer zum Wald in den vergangenen
Jahrhunderten beschrieben. Heutzutage befinden sich zwar auch noch große
Waldflächen um den Ort herum, aber nachdem jegliche Forstarbeiten weitläufig
in mindestens ganz Sachsen ausgeschrieben werden, haben die Bewohner von
Hinterhermsdorf kaum noch eine Chance auf Arbeitseinsätze in der Nähe ihres
Wohnortes. Auch wird das dann gewonnene Holz nicht in der Nähe des Waldes
verarbeitet, sondern mit riesigen LKWs kreuz und quer durch das Land
gefahren.
Um das nächste Schild zu entdecken, geht es von der Schandauer Straße weg
und in
östliche Richtung auf der Zufahrt weiter. Nach 30 Metern erreicht man
einen der ursprünglich 13 Bauernhöfe von Hinterhermsdorf.
Passend
zu der eigentlichen
Tafel Nr. 5
befindet sich noch gleich daneben eine Tafel mit den einzelnen Gehöften und
den dazugehörenden Feldern. Es sieht auf der Tafel schon ziemlich seltsam
aus, wie die riesig langen Felder in einem Bogen verlaufen, aber praktisch
ist das einfach nur das Ergebnis der Landschaftsform. Noch heute kann man die
ursprünglichen Felder sehr gut in der Natur erahnen, da mehrere Feldwege in
der Bogenform aus dem Ort herausführen.
Die Wanderung führt noch ein paar Meter (ca. 30 Meter) in die Richtung der
Felder, bis die erste Möglichkeit nach links abbiegt. Diese kleinere
Dorfstraße führt parallel zum Feldrand und muss nur einmal, nach 50
Metern, kurz für die
Tafel Nr. 6
nach links verlassen werden. Hier befindet sich ein wirklich sehr schön
aussehender Bauernhof, der zwar über der Türe die Jahreszahl 1840 trägt,
aber diese Steine sind nach einem Brand 1890 einfach nur wiederverwendet
worden. Die nächste Tafel befindet sich wieder an der Dorfstraße, die
parallel zum Feld verläuft und so geht es wieder bis zu dieser zurück und
dann nach links. Die Tafel mit der
Nr. 7
befindet sich auf der rechten Seite an einer Scheune und beschreibt sehr
gut, was und in welcher Zahl sich früher in einem Bauernhof befand. Bevor
man die nächste Tafel erkundet, bietet sich hier auch noch ein kurzer Abstecher
in die Gaststätte Zum Wanderstübel (www.wanderstuebel.de)
an. Hier kehren nicht nur die Wandersleute gerne ein, sondern auch die
Einheimischen.
Für die nächste Tafel geht es noch ein kurzes Stück in der Verlängerung der
Dorfstraße parallel zum Feld weiter. Hier befindet sich nur noch eine Wiese,
aber mit einem deutlich zu erkennendem Trampelpfad. Bald erreicht man einen
Garagenplatz und ein weiteres Gehöft. Die
Tafel Nr. 8
befindet sich an der Zufahrt zum Grundstück und erklärt, dass eigentlich die
Felder früher für eine wirtschaftliche Nutzung zu klein gewesen sind und
erst durch
eine spätere Erweiterung in westliche Richtung vergrößert wurden. Durch diese
Maßnahme war auf einmal dieses Gehöft das größte von Hinterhermsdorf.
Der Spaziergang führt jetzt von der nordwestlichen Seite von Hinterhermsdorf
weg und steigt runter zur Hauptstraße, der schon bekannten Schandauer Straße.
Genau zu dieser Straße liefert die
Tafel Nr. 9
dann auch die passenden Informationen. Es ist schon ziemlich verwunderlich,
dass die heutige Hauptzufahrtsstraße erst im Jahre 1874 gebaut worden ist.
Links neben der Tafel vom Heimatkundlichen Dorfrundgang hängt eine viel
traurigere Tafel. Von diesen Steintafeln hängen so einige auf der Strecke
von Neustadt über Sebnitz rüber nach Böhmen. Sie handeln vom
Todesmarsch Schwarzheide und einem sehr
dunklem Teil der deutschen Geschichte. Aber es soll auf dieser Wanderung
eher zum Thema Hinterhermsdorf weiter gehen und so wird die nächste Tafel in
Richtung Dorfmitte gesucht. Die
Tafel Nr.
10 hängt am Gasthof Zur Hoffnung (www.gasthof-zur-hoffnung.de)
und erzählt die Geschichte dieser Gaststätte und Pension. Es ist schon
ziemlich beeindruckend,
wenn
man überlegt, dass hier schon seit mehr als einem Jahrhundert Urlauber mit
Stärkung und Unterkunft versorgt werden. Sehr nett ist auch das Schild
gleich über der Haustür: „Gasthof zur Hoffnung. Schöner schattiger Garten.
Freundliche Zimmer mit guten Betten. Warme und kalte Speisen zu jeder
Tageszeit. Gutgepflegte Biere und Weine. Ausspannung. Hochachtend Wilhelm
Richter.“ Das ist eine nette einladende Begrüßung und kann auch über 100
Jahre später noch begeistern.
Die Tafel
Nr. 11 steht wieder ein paar Meter weiter in Richtung Dorfmitte,
aber diesmal auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Das ist ziemlich
komisch, da gerade auf dieser Tafel das Haus Schandauer Straße 68
beschrieben wird. Ein zweites Thema dieser Tafel ist der Untergrund mit der
Grenzlinie Lausitzer Verschiebung zwischen Granit und Sandstein.
Tja und ab dieser Stelle fing bei uns das Elend mit den Tafeln an. Von der
Tafel Nr. 11 verlässt der Heimatkundliche Dorfrundgang die Schandauer Straße
und führt über die Straße namens Dorfbachweg weiter. Blöderweise waren im
Winter 2011/2012 hier alle Tafeln verschwunden und meistens haben wir nur
noch die Pfosten mit den Anschraubspuren entdeckt. Ob die Tafeln nur zur
Überholung im Winterschlaf waren oder irgendwelche Vandalen sie abgerissen
haben, konnten wir bis jetzt nicht herausfinden, aber wir werden die Stelle
ganz sicher noch ein paar Mal anschauen. Dann wird es natürlich eine
Aktualisierung zu den Tafeln 12 – 15 geben.
Die nächste Tafel befindet sich dann, wenn man den Dorfbachweg in Richtung Dorfmitte spaziert, gleich am Anfang der Straße namens Beize.
Das
erste Haus auf der linken Seite ist richtig schön wieder hergerichtet worden
und die
Tafel Nr. 16 erklärt, dass in dem Haus der Wildschütz Carl Gottlieb Dietrich (auch Jahnslieb oder Jans genannt) geboren
ist und gewohnt hat. Der Name Jans taucht
im Bereich Hinterhermsdorf gleich an ganz vielen Stellen auf, so gibt es
einen Janslochweg, ein Jansloch, einen Jans Fang usw. Von der Tafel geht es
ungefähr 100 Meter auf der Straße namens Beize in Richtung Ortausgang, bis die erste Möglichkeit, nach links
abzubiegen, kommt.
Es
handelt sich um einen kleineren Pfad, der als Verbindungsweg zu den Häusern
links der Straße dient. Sehr komisch ist, dass die dann erreichte Straße
keinerlei Verbindung mit der vorhergehenden hat, aber auch Beize heißt. Kurz
bevor man die Straße erreicht, befindet sich die
Tafel Nr.
17. Auf ihr wird sehr schön aufgezählt, welche unterschiedlichen
Berufsgruppen es im Jahre 1850 in Hinterhermsdorf gab. Sehr interessant ist,
dass es insgesamt 148 Häuser gab und darin 1148 Einwohner lebten.
Heutzutage
dürfte es, im Gegensatz zu damals, ungefähr die Hälfte oder sogar nur noch
1/3 der Bewohner pro Haus sein. Die Berufsbezeichnung Hausierer ist aus
heutiger Sicht die seltsamste in der Aufzählung, aber sie beschreibt die
Mitmenschen, die die Waren aus Hinterhermsdorf in das umliegende Land
verteilten.
Die nächste Tafel befindet sich gleich an den
ersten Häusern und erklärt die
Herkunft des Namens Beize. Außerdem werden auf der
Tafel Nr.
18 die beiden südlichsten Bauernhöfe erklärt. Beide befinden sich schon
im
Bereich des Sandsteins und kämpfen dadurch mit fehlendem Grundwasser und
außerdem sind die Grundstücke für einen wirtschaftlichen Betrieb zu klein.
Gleich unterhalb der Tafel steht ein Blumentopf, der ganz bestimmt vorher
eine ganz andere Funktion hatte. Sehr interessant ist, dass eine Jahreszahl
eingemeißelt ist: 1849.
Die nächsten beiden
Tafeln Nr.
19 und
19a
stehen an der Buchenstraße und beschreiben, dass diese Straße schon wirklich
uralt ist und womöglich
sogar
schon vor der Entstehung von Hinterhermsdorf vorhanden war. Am unteren Ende
der Straße (Buchenparkstraße Nr.10) befindet sich ein kleines Haus, das
früher zur Kontrolle der Einreisenden diente. Genau darüber klärt die
Tafel Nr.
19a auf. Die Wanderung passiert das Haus eigentlich nicht und wenn man
doch bis zu ihm herunter gewandert ist, muss man wieder 100 Meter die
Buchenparkstraße hoch wandern. Die Wanderung sollte nämlich eigentlich nur
ein paar Meter die Buchenparkstraße herunter gehen, um dann vor dem ersten
Haus auf der rechten Straßenseite (von oben kommend) wieder abzubiegen.
Schon nach ein paar Metern auf dem Feldweg erklärt die
Tafel Nr.
20, dass sich dieses Anwesen nicht ganz in der Nähe der dazugehörenden Felder befindet, da dort kein Brunnen gebaut werden konnte bzw. kein Wasser
fließt.
Ein
paar Meter unterhalb des Hauses befindet sich heutzutage ein schön
angelegtes Biotop, das früher als Löschteich und zur Gewinnung von
Eisklötzen für das Kühlhaus einer Fleischerei genutzt wurde. Solche
Löschteiche findet man heutzutage immer noch in allen Ortschaften, aber zum
Glück gibt es heutzutage auch noch unterirdische Wasserleitungen, die bei
einem Brand große Wassermengen zur Verfügung stellen können. Heutzutage
dürfen sich alle möglichen Lebewesen in den alten Teichen vergnügen.
Die Tafel
Nr. 21 befindet sich an der Kreuzung zwischen dem Feldweg und der
Neudorfstraße und erklärt, dass die Straße ein uralter Zugang zu den
Kalkbrüchen im Weißbachtal ist. Wer denn die
Tafel Nr.
21 verpasst hat, weil er geradeaus dem Feldweg gefolgt ist, wird diese
Tafel auf dem Rückweg über die Neudorfstraße entdecken. Die östlichste
Tafel Nr.
22 befindet sich auf dem Lehmhübelweg mit der roten Wanderwegmarkierung
gleich hinter dem letzten Haus
auf
der linken Wegseite. Hier hat man einen freien Blick auf eine
Wiesenlandschaft östlich von Hinterhermsdorf und auf der Tafel wird erklärt,
dass diese freie Fläche durch einen gewaltigen Windbruch entstanden ist. Die
Bewohner in diesem Bereich waren Kleinbauern und Waldarbeiter und haben die
Einwohnerzahlen von Hinterhermsdorf innerhalb kurzer Zeit ordentlich
ansteigen lassen.
Zu der nächsten Tafel geht es wieder ein paar Meter zurück in das bewohnte
Gebiet, um dann gleich an der ersten Möglichkeit (70 Meter hinter der Tafel
Nr. 22) nach rechts leicht abfallend herunter zu wandern. Auf der
gegenüberliegenden Straßenseite von der Pension Zum Wildschütz (www.wildschuetzhaus.de)
befindet sich in der Stützmauer ein Brunnen, der auf der
Tafel Nr.
22a erklärt wird. Die Pension Zum Wildschütz sieht wirklich toll aus und wenn man sich vorstellt, dass es sich um eines der ersten Häuser vom
Neudorf handelt, ist die Sanierung eine wirklich hervorragende Leistung. An dem Haus kann man
in den typischen Wanderjahreszeiten jederzeit vorbeikommen und es herrscht
immer Trubel im Garten.
Die Wanderung führt über die Neudorfstraße in Richtung Ortsmitte zurück.
Ziemlich genau 400 Meter von der letzten Tafel entfernt fällt auf der
rechten Straßenseite ein ziemlich großes Backsteingebäude auf, an dessen
Zaun die
Tafel Nr. 23 über die Historie dieses Hauses aufklärt. Es ist schon sehr
interessant, dass sich das Haus von einer Forstverwaltung (deshalb auch das
riesige Geweih an der Hauswand) über eine Schule zum Kindergarten entwickelt
hat. Die nächste Tafel steht an der Kreuzung der Neudorfstraße mit der
bekannten Buchenstraße. Es handelt sich um die
Tafel Nr.
24, die auf den unscheinbaren Wegweiser an der Kreuzung hinweist. Es ist
schon wirklich verwunderlich, dass die Sandsteinsäule über 180 Jahre an
so einer Stelle überlebt hat.
Tafel Nr.
25 befindet sich ein paar Meter
auf
der Buchenstraße in Richtung Dorfmitte gleich an der Waldarbeiterstube.
Diese Tafel weist nur darauf hin, dass man einen kurzen Abstecher in das alte Umgebindehaus unternehmen soll. Dieser Abstecher ist nicht besonders
zeitaufwendig und es ist immer wieder interessant, wie liebevoll der
Heimatverein von Hinterhermsdorf (www.heimatverein-hinterhermsdorf.de)
hier einige Werkzeuge der Waldarbeiter austellt und einen bunten Garten angelegt hat.
Gleich gegenüber von der Waldarbeiterstube geht es ein paar wenige Meter
hoch zur Engelskirche von Hinterhermsdorf und noch vor dem eigentlichen
Eingang auf das Grundstück steht die
Tafel (Nr.
26) , die einerseits die Entwicklung der Kirchgemeinde und den
eigentlichen Kirchenbau und die Namensentstehung Engelskirche erklärt. Der
Dorfrundgang führt über den Friedhof mit seinen beeindruckend alten
Grabsteinen und dem schönen Blick über das Dorfzentrum, um dann auf der
linken (nördlichen) Seite durch die Friedhofsmauer das Grundstück wieder zu
verlassen. Am Ende des Pfades befindet sich gleich an der Grundstücksecke die nächste
Tafel (Nr.
27), die das Gebiet Schäferräumicht und Langk kurz erklärt. Der Weg
rechts neben der Tafel, mit dem Namen Viehbigt, ist vor der Reformation der
Weg der Hinterhermsdorfer zu ihrer Kirche in Brtníky (Zeidler) gewesen. Es ist
schon sehr beeindruckend, welche riesigen Strecken die Gläubigen früher für
ihren Weg zum Gottesdienst in Kauf genommen haben. Aber damit ist dann auch erklärt, warum
in Brtníky (Zeidler) und Mikulášovice (Nixdorf) so riesige Kirchen
standen bzw. stehen.
Gleich ein paar ganz wenige Meter links neben der letzten Tafel befindet
sich auch schon die
Tafel Nr.
28. Auf ihr wird der Name Viehbigt und das Pfarramt von Hinterhermsdorf
erklärt. Es ist aus der heutigen Sicht schon sehr ungewöhnlich, dass zu
einem Pfarramt auch noch eine Bauernwirtschaft gehört, aber vermutlich fällt
einem heutzutage das einfach nur nicht mehr auf, welchen Besitz die Kirche
hat. Der Dorfrundgang geht weiter in die Richtung der großen Halle auf der
linken Seite.
Die
Tafel Nr.
29 befindet sich an der linken Seite/Zufahrt der Halle und erklärt, dass
es früher eine Milchviehanlage war und jetzt als Pferdestall benutzt wird.
Es ist schon wirklich beeindruckend, welche kräftigen Pferde hier im Stall
stehen, aber es sind halt auch keine Ponys, auf denen ein paar Mädels reiten,
sondern richtige Nutzpferde, die große Pferdekutschen ziehen oder im Wald
Holz rücken.
Die letzte
Tafel (Nr. 30) befindet sich gleich am Wohnhaus unterhalb der großen
Halle. Dieses Haus war der Wohnsitz des Floßmeisters, der früher dafür
verantwortlich war, dass die gefällten Bäume in Richtung Elbe bewegt
wurden. Anscheinend war es ein gut bezahlter Job, da er sich immerhin einen relativ großen Dreiseitenhof bauen konnte. Damit ist eine sehr
interessante Dorfrunde zu Ende gegangen, die nicht nur für die Erwachsenen
mal wieder einige Neuigkeiten bot, sondern auch die kleineren Mitwanderer hatten
großen Spaß, die vielen Tafeln zu finden. Der Heimatkundliche
Dorfrundgang hat allen Teilnehmern ausreichend Abwechslung geliefert und es
ist schön, dass sich der Heimatverein Hinterhermsdorf so viel Mühe gemacht
hat. Umsonst wird das Dorf eben nicht so häufig
ausgezeichnet.
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