Forstweg und asphaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen
Klettern
Beschreibung:
Diese Wanderungstrecke ist entnommen aus dem
Sächsischen Schweiz Kalender von Dr. Rölke (www.bergverlag-roelke.de).
Nicht nur dass jeden Monat in dem Kalender wunderschöne Bilder zu sehen
sind, es befinden sind auch noch auf der Rückseite spitzenmäßige
Wanderempfehlungen und Erklärungen zur Natur. Die Wanderung startet auf der
linken Elbeseite in Rathen. Mit der kleinen Fähre geht es über die Elbe und
wenn man Glück hat, dann passiert dieses Übersetzen mit der technischen
Besonderheit namens Gierseilfähre. Diese Form der Personenfähre ermöglicht
mit einem langen Seil dass Überqueren eines Flusses ohne jegliche Motorkraft
und dass obwohl über 200 Passagiere in einer Fahrt transportiert werden
können. Auf der Straße in Rathen geht es auf der roten Wanderwegmarkierung
durch die Ortschaft. Die Straße ist zwar auch für den Autoverkehr
freigegeben, da aber die Straße eine Sackgasse ist, fahren hier nur die
Anwohner und die wissen alle, dass eine Fußgängerzone keine Rennstrecke ist.
Der markierte Weg geht am Rathener Feuerwehhaus nach links in die Richtung
Feld-/Honigsteine. Gleich hinter den ganzen Garagen verlässt man nach links
den markierten Weg und es geht auf einem Pfad weiter. Der Weg ist markiert
mit einem Pfeil. Leider weiß ich nicht mehr, ob es ein grüner (Bergpfad)
oder ein schwarzer (Kletterzugang) Pfeil ist. Zuerst geht es die
ersten 100 Meter parallel zur Felswand hoch und dann biegt der Weg im
rechten Winkel in die Richtung der Felsen ab. Der Aufstieg erfolgt rechts
vom Felsen über einige Stufen. Der Pfad ist einfach zu finden und nachdem
man den Aufstieg geschafft hat, geht es an den sehr ruhigen Felsen entlang.
Der Pfad verläuft mehrere Mal über schmalen Felskanten und deshalb sollte
man schon einigermaßen schwindelfrei sein. Ganz besonders ist eine Stelle zu
erwähnen, an der man sogar durch einen Spalt kriechen muss.
Diese Stelle ist
wirklich aufregend und leider habe ich keine Möglichkeit gesehen, diese
Stelle zu umgehen. Aber bei etwas Aufregendem ist man im Nachhinein dann
auch immer wieder stolz, dass man es geschafft hat und so ist es auch an der
Stelle. Der weitere Weg über die Honigsteine ist dann sehr einfach und auf
einmal steht man vor der Felsformation mit dem Namen Lokomotive. Irgendwie
habe ich diese Felsen schon unwahrscheinlich oft aus der Ferne gesehen, aber
dass man sie so einfach erreichen kann, war mir nicht bewusst. Rund um den
Felsen bieten sich mehrere Stellen sehr gut an, um eine kleine Rast
einzulegen. Um dann wieder von den Honigsteinen herunter zu kommen, muss man ein paar
Meter zurückgehen und dann befindet sich auf der linken Seite ein angenehmer
Abstieg. Dieser Pfad endet auf dem Weg zwischen Ziegenrücken und dem
Amselsee. Auf diesem Weg mit der Wegmarkierung grüner Strich
geht es nach links talabwärts. Nachdem man den Amselsee erreicht hat,
wandert man weiter nach rechts, wieder ein paar Meter den Berg hoch. Dieser
breite Weg ist tatsächlich ohne jegliche Wegmarkierung, aber ein Schild
weißt den Weg zu Amselfall und den Schwedenlöchern. Nach ein paar Metern
erreicht man ein Kneip- bzw. hier wird es Wassertretbecken genannt. Eine
nette Tafel mit folgendem Inhalt erklärt den richtigen Gebrauch: - Wassertreten, so machen Sie es richtig - Es kommt darauf an, immer einen Fuß im Wasser zu haben. Das führt zum so
genannten Storchengang. Warten Sie so lange, bis Sie ein Kälteschmerz aus
dem Wasser treibt. Anschließend Füße nicht abtrocknen, sondern feucht in
dicke Strümpfe und Schuhe stecken und durch Laufen erwärmen. Neben den
mechanischen Reizen des Wassers auf der Haut, werden vor allem seine
Eigenschaften als ideale Therapie von Wärme und Kälte genutzt. Wer unter
Blasen- oder Unterleibsbeschwerden leidet, darf kein Wassertreten betreiben. Der Weg steigt zum Anfang leicht an und erst kurz vor dem Amselfall wird er
ein bisschen steiler. Am Amselfall gibt es eine nette Möglichkeit sich in
der Gaststube oder dem Außenbereich zu erfrischen. Auch ist es sehr
lohnenswert in der Nationalparkinformationsstelle hereinzusehen. Man sollte
nur nicht zu viel Essen, da das nächste Teilstück unendlich viele Stufen den
Berg hoch geht. Vom Amselfall geht es ungefähr 250 Meter wieder zurück, um
dann auf dem blauen Strich
die Schwedenlöcher hoch zu gehen. Irgendwie kenne ich in der Sächsischen
Schweiz zwei Stellen, an denen man eine nicht enden wollende Treppenanlagen
bewältigen muss. Die eine Treppenanlage sind die Brandstufen mit ihren 850
Stufen und die zweite sind die Stufen der Schwedenlöcher. Noch habe ich die
Stufen nicht gezählt, aber die Anzahl dürfte ganz ähnlich sein. Der Weg
schlängelt sich durch die Schlucht und geht gleich an zwei Stellen unter
einem Felsblock durch. Nachdem man oben angekommen ist, empfehle ich einen
kurzen Abstecher bis zur Pavillonwächteraussicht.
Diese Aussicht erreicht
man, in dem man den Aufstieg durch die Schwedenlöcher einfach nur verlängert
und bis zur Felskante weiter geradeaus geht. Von dieser Aussicht kann man
sehr schön die Basteibrücke, den gesamten Komplex der Bastei und das Treiben
auf der anderen Talseite beobachten. Natürlich kann man von dieser Aussicht
auch den wunderschönen Felskessel mit seinen sehr zerklüfteten Felsen
bestaunen. Es geht wieder zurück auf den blau markierten Wanderweg in die
Richtung der Bastei. In einem Bogen wird der gerade bestaunte Felskessel
umrundet, um sich dann in das Getümmel der Touristen auf der Bastei zu
stürzen. Die drei Aussichten an der Bastei sind schon wirklich toll und die
alte steinerne Brücke ist auch ziemlich imposant. An dem höchsten Punkt der
Bastei gibt es eine Gaststätte, an der man sich mit der gigantischen
Aussicht erfrischen kann. Leider sind die Preise hier oben, wie an jedem
Ort, wo sehr viele Touristen aufhalten. Von der Basteiaussicht geht es wieder herunter über einige Stufen. Der
Abstieg ist weiterhin mit dem blauen Strich markiert und führt bis in die
Ortschaft Rathen. Das letzte Stück der Wanderung folgt man der schon
bekannte Straße in Rathen zur Fähre und damit zurück zum Ausgangspunkt. Diese Wanderrunde ist eine sehr schöne Wanderung. Sie beinhaltet mehrere
tolle Aussichten, ein bisschen Nervenkitzel beim Klettern über die
Hönigsteine und ist sehr typisch für die Sächsische Schweiz.
Anfahrtsbeschreibung:
Mit der Buslinie R-243 von
Königstein nach Pirna oder mit der S-Bahn (S1 Dresden-Schöna) bis zur
Haltestelle Rathen.
Auto:
B172 von Pirna nach Königstein. Ca. 300 Meter hinter Struppen- Siedlung geht es nach links Richtung Struppen. Auf der Vorfahrtsstraße nach links und gleich wieder nach rechts in die Richtung Thürmsdorf/Weißig. Auf der Straße gerade aus, bis nach Rathen runter. In Rathen gibt es drei öffentliche Parkplätze. Der Parkplatz unten an der Fähre ist kostenpflichtig. Er ist der best ausgestatteter Parkplatz der Sächsischen Schweiz. Er besitzt als einziger Parkplatz eine genau Abrechnung der Parkplatzgebühr durch eine Ein- und Ausfahrschranke.
Empfohlener Parkplatz:
Rathen Elbeparkplatz
; Parkplatzgebühr für die Wanderung:
2 €
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
1,49 kByte
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