Vor der Ortschaft Schmilka ist seit dem
Frühjahr 2004 der kostenlose Wanderparkplatz wieder freigegeben. Der
Parkplatz war geraume Zeit gesperrt gewesen, um einen Bauplatz für den
neuen, schönen Elberadweg zu haben. Jetzt kann man wieder auf dieser guten
Ausgangsbasis parken, ohne auf dem teueren Parkplatz von Schmilka angewiesen
zu sein. Vom Parkplatz geht es zuerst in die Richtung Schmilka auf dem neuen
Radweg. Kurz vor dem ersten Haus auf der rechten Seite, geht auf der linken
Seite zwischen den Häusern der markierte
Wanderweg grüner Strich
hoch. Nach einem kurzen Anstieg erreicht man die Forststraße mit dem Namen
Holzlagerplatzweg. Auf diesem Weg geht es kurz nach rechts und dann gleich
weiter links den Berg hoch. Der Weg geht weiterhin über einige Stufen den
Berg hoch, bis man auf der ersten Ebene ankommt. Auch hier geht es auf dem
grünen Strich weiter, nur muss man darauf achten, dass man rechtzeitig nach
links im Spitzenwinkel auf den gekennzeichneten Weg abbiegt. Der Weg führt
zwar dann nach kurzer Strecke wieder nach rechts, aber man sollte zuerst
noch die wunderschöne Aussicht mit dem Namen kleine Bastei genießen. Von
dieser Aussicht hat man einen fantastischen Blick in das komplette Elbetal
von der Grenze bis Bad Schandau. Wie schon gesagt, es geht wieder zurück um
auf dem grünen Strich bis zum Elbleitenweg.
Auch dieser Weg ist wieder ein
breiter Forstweg, auf dem es jetzt nach rechts geht. Dieses Teilstück der
Wanderung ist mit dem grünen Punkt
markiert. Der Weg führt wieder ein Stückchen den Berg runter. An diesem
abfallenden Stück kommt man an einer sehr einfach zu
erreichenden Bank
vorbei. Diese Bank bittet einen herrlichen Blick in den Schmilkaer Kessel.
Es geht weiterhin den Berg/Hang hinunter, bis der Weg einer Spitzkehre
macht. Von dem Weg biegen zwei kleiner Wege ab. Der erste geht in den
Rauschengrund/Starke Stiege der zweite in Falkoniergrund/Rotkehlchenstiege.
Es geht auf den ersten Weg (der linke also) hinein. Der Weg führt durch
einen hohen Tannenwald immer weiter in den Grund hinein. Zum Anfang ist der
Weg auch noch ein breiter Weg, der sich aber immer mehr in einen schmalen
Pfad verengt. Die starke Stiege ist eigentlich sehr einfach zu finden. Man
muss nur zum Ende des Grundes gehen und dann ist es deutlich zusehen, wo die
Kletterei beginnt. Der Aufstieg ist für eine Stiege relativ einfach und nur
dadurch erschwert, dass wie bei fast allen Stiegen die Einstiegshaken
entfernt wurden. Der Aufstieg erfolgt auf einer Felsscheibe, die sich an der
Felswand anlehnt. Oben angekommen kann man über einen Felsenform staunen.
Der Felsen steht rechts vom Ausgang der starken Stiege. Der Felsfuß hat nur
ein sehr schmaler Querschnitt, auf dem ich mir kaum vorstellen kann, dass
darauf ein ein Felsen halten kann. Aber vermutlich macht das dieser Felsen
schon seit Jahrhunderten.
Oben angekommen geht es nach links immer an der Felskante entlang. Man
könnte den Weg an einer Stelle zwar auch abkürzen, aber dann hat man auch
nicht die Chance an den sehr ruhigen Aussichtpunkten vorbei zu kommen. Der
Weg schlängelt sich immer an den Felsen entlang, bis man nach ungefähr 900
Meter auf dem breiten Schrammsteinweg trifft. Auf diesem Weg geht es nach
links. Der Weg ist mit dem blauen Strich
gekennzeichnet. Auf diesem Weg geht es die nächsten 1,2 Kilometer entlang,
bis es über den Jägersteig wieder runter geht. Dieser Abstieg ist noch mit
dem blauen Strich gekennzeichnet. Am Felsfuß angekommen, erreicht am die
vordere Promenade. Auf diesem Weg geht es jetzt zurück, in dem man nach
links abbiegt. Der Weg erreich nach kurzer Strecke die schon bekannte
Wegmarkierung grüner Punkt
.
Diesem gekennzeichneten Weg folgt man die nächsten 800 Meter. Dann taucht
auf der linken Seite eine der offiziellen Boofen auf. Sie ist an einem
riesigen Felsüberhang. Die Wanderung verlässt jetzt den markierten Weg und
geht nach rechts den Berg runter. Bei der nächsten Möglichkeit geht es
wieder nach rechts durch eine kleine Senke den Berg runter. Der Weg
schlängelt sich den Berg mit einem Zick-Zack- Weg herunter, bis man wieder
auf den breiten Holzlagerplatzweg kommt. Wenn man sein Auto an dem oben
beschriebenen Parkplatz abgestellt hat, dann geht es jetzt noch die letzten
Meter nach rechts und man erreicht die Straße zwischen Bad Schandau und Schmilka bzw. den Parkplatz.
PS: Kleiner Nachtrag: Inzwischen hat der Nationalpark entdeckt, dass
Wanderer auch Parkplatzgebühren bezahlen können und deshalb kostet das
Tagesticket 3,- €.
Anfahrtsbeschreibung:
öffentliche Verkehrsmittel:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau/Schmilka. Von dem
Bahnhof kann man mit der kleine Fähre auf die andere Seite übersetzen.
Auto:
Wer mit dem Auto kommt, der kann an der B172 auf ein neu angelegter, kostenloser Wanderparkplatz (Stand Sommer 2004) zwischen dem Campingplatz und Schmilka parken.
Empfohlener Parkplatz:
Schmilka kleine Bastei
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
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