Achtung diese Tour lässt sich im Moment
so nicht durchführen, weil:
durch das Hochwasser im August 2010 sind einige Brücken im Sebnitztal zerstört worden und leider bis heute nicht wieder aufgebaut worden. Die Reparatur ist aber inzwischen in der Planung.
Eigentlich ist es ja schon etwas gemein seine
Wanderung Mittelndorf zu benennen und dann die Ortschaft noch nicht einmal
zu streifen. Die Wanderung ist eine großflächige Umrundung dieser Ortschaft
mit zwei Bergaufstiegen.
Sie beginnt, wie so einige Wanderungen im Bereich Sebnitztal, in Altendorf.
Am oberen Ende von Altendorf geht es am Blumengeschäft nach links auf der
Wanderwegmarkierung roter Strich
den Berg runter ins Sebnitztal.
Am Bach
angekommen folgt man nach rechts dem schmalen Pfad mit der
Wanderwegmarkierung roter Punkt
.
Dieser
Pfad schlängelt sich irgendwie immer an der Sebnitz und der selten
befahrenen Eisenbahnlinie entlang. Insgesamt geht es 2,7 Kilometer durch
dieses ruhige Tal, bis kurz vor den Bahnhof Ulbersdorf. Kurz hinter dem
zweiten Tunnel der Sebnitztalbahn müsste man die Sebnitz
überqueren, was meistens wegen zu viel Wasser im Bach nicht möglich ist. Deshalb muss man die
kurze Überquerung auf der Bahnbrücke wählen. Wenn man diesen Schritt noch
nicht durchgeführt hat, dann sieht man vom Wanderweg aus, schon auf der
rechten Seite ein altes ehemaliges Bahnwärterhäuschen, an dem der
empfehlenswerte Weg nach rechts den Hang hoch geht. Für die Leute, die nicht
so mutig sind, die 100 Meter auf den Bahngleisen zu gehen, gibt es natürlich
auch die Möglichkeit weiter bis zum Bahnhof Ulbersdorf zu wandern und dann
von dort auf der Fahrstraße nach Lichtenhain hoch zu wandern.
Diese
Fahrstraße ist auch für Wanderer gut geeignet, da normalerweise nicht so
besonders viele Autos dort unterwegs sind.
Für alle die, die sich getraut
haben über den Bahndamm zu gehen, geht es am besagten Bahnwächterhäuschen
nach rechts den Berg hoch. Der Weg führt angenehm durch den Wald. Ich bin
jetzt schon zweimal, durch diesen Wald gegangen und beide Male waren riesige
Mengen an Rehe hier unterwegs. Das letzte Mal sind es bestimmt 15 Stück
gewesen. Ich hoffe, das dieses kein Jäger der Sächsischen Schweiz ließt,
sodass die Tiere noch eine Weile fast ungestört hier leben können. Der Weg
kommt unterhalt der ehemaligen Kälberzuchtanlage von Lichtenhain aus dem
Wald. Vom Wald führt fast auf direktem Weg ein Feldweg rüber zur
Kälbermastanlage. Auf der Straße geht es die letzten paar Meter hoch bis
Lichtenhain. Die Straße von Bad Schandau nach Sebnitz überquert man nur, um
dann gleich wieder auf der gegenüberliegenden Seite von Lichtenhain runter
ins Kirnitzschtal abzusteigen. In Lichtenhain gibt es noch eine kleine
Sehenswürdigkeit, die man mit einem sehr kleinen Abstecher erreichen kann.
Die Lichtenhainer Kirche. Sie ist eine wirklich nette kleine Kirche, die
leider heutzutage ohne Pfarrer ist. Ich selber hänge an dieser Kirche ganz
besonders, da ich in der Kirche mit meiner lieben Frau getraut worden bin.
Aber weiter geht es runter ins Tal. Der Weg hat ein sehr angenehmes
Gefälle, was aber auch klar ist, da er auch als Fahrstraße benutzt werden
könnte, dieses aber heutzutage nur noch von der Forstwirtschaft und der
Feuerwehr passiert. Der ganze Weg runter bis ins Kirnitzschtal ist mit dem blauen Strich
markiert. An der Straßenbahnlinie im Kirnitzschtal
sollte man unbedingt noch
einen kleinen Abstecher nach links zum Lichtenhainer
Wasserfall machen. Auch wenn es nicht gerade der Niagara Wasserfall ist, so
ist es doch eine Attraktion der Sächsischen Schweiz. An der Gaststätte
hängen mehrere Aushänge "Gedanken zur Historie des Lichtenhainer Wasserfalles",
die doch interessant sind.
Von der Touristenattraktion Lichtenhainerwasserfall geht es Talabwärts der
Kirnitzsch nach bis zum Beuthenfall. Ab dem Beuthenfal geht es auf dem
schmalen Pfad, namens Flößersteig
links neben der Kirnitzsch weiter abwärts.
Dieser Weg ist wirklich um ein vielfaches schöner als auf der Straße zu
wandern und auch normalerweise sehr gut passierbar. Einzig und alleine im
Winter und bei Schneeschmelze sollte man den Weg meiden, da in der Schlucht
des Kirnitzschtales es doch sehr kalt und feucht werden kann. Vom
Lichtenhainerwasserfall geht es 4,7 Kilometer durch das Kirnitzschtal bis
zum Campingplatz Ostrauer Mühle.
Am Campingplatz geht auch der Flößersteig
auf die andere Fluss/Straßenseite über. Wenn man den Campingplatz im
vorderen Teil überquert hat, dann geht gleich auf der gegenüberliegenden
Seite ein Pfad den Berg wieder hoch. Auch dieser Weg ist bestimmt
früher eine Fahrstraße zwischen dem Kirnitzschtal und der Hohen Straße
gewesen, nur das dieser Weg anscheinend nie asphaltiert worden ist und
deshalb noch einiges einladender aussieht, als der Weg am
Lichtenhainerwasserfall. Im oberen Teil kann man auch noch sehr deutlich die
riesigen Sandsteinplatten sehen, die früher zum Straßenbau benutzt worden
sind. Wenn man auf dem Weg bleibt, dann erreicht man nach dem Aufstieg den
unteren Teil von Altendorf und jetzt geht es nur noch das kleine Stück auf
der mittleren Dorfstraße hoch, bis zum Ausgangspunkt der Wanderung.
Anfahrtsbeschreibung:
Auch wenn ich davon ausgehe, dass die
Wegbeschreibung bis Altendorf bekannt sein sollte, hier
ist sie perfekt beschrieben. Als Parkplatz bieten sich die beiden
großen Parkplätze von Altendorf an. Beide sind kostenlos und
normalerweise groß genug um alle Urlauber aufzunehmen. Das
"normalerweise" bedeutet: Es gibt eine Ausnahme, die heißt
Sonnenwendefest. Dann gibt es keine Parkplätze in Altendorf.
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
2,18 kByte
Dateigröße:
3,78 kByte
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2,62 kByte
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