Forstweg und asphaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen
Beschreibung:
Achtung diese Tour lässt sich im Moment
so nicht durchführen, weil:
durch das Hochwasser im August 2010 sind einige Brücken im Sebnitztal zerstört worden und leider bis heute nicht wieder aufgebaut worden. Die Reparatur ist aber inzwischen in der Planung.
Zu Ostern
2009 waren überraschend viele Besucher in der Sächsischen Schweiz. Weil ich nicht mit den Besuchermassen
unterwegs sein wollte, habe ich nach einer ruhigeren Strecke Ausschau
gehalten. Der Weg zum Pfarrberg eignet sich dazu ganz hervorragend. Der
Startpunkt liegt in Altendorf und von dort geht es an der östlichen Seite
(also Richtung Sebnitz) auf dem Panoramaweg aus dem Ort. Der Panoramaweg
verläuft parallel zur Straße über einen Pfad, bis nach rechts der Weg in Richtung Schäfertilke abbiegt. Hier wird der Weg das erste Mal zu einem sehr
ruhigen Weg ohne Autolärm. Ausgeschildert ist weiterhin der Panoramaweg. Auf
der Rückseite des kleinen Wäldchens erreicht man einen sehr netten Rastplatz
mit zwei Bänken. Von hier kann man über ein Feld und das unsichtbare
Kirnitzschtal rüber zu den Felsen der Schrammsteine blicken. Die Wanderung
führt weiter über den Panoramaweg. Die nächste Ortschaft ist Mittelndorf,
das am unteren Rande umrundet wird.
Was auf der Strecke durch Mittelndorf
ganz besonders auffällt, sind die kunstvollen Hinweisschilder des
Dorfrundgangs. Wenn man fast schon wieder aus dem Ort heraus gewandert ist,
dann bietet sich an der alten Eiche das nächste Mal eine schöne Aussicht auf
die Felskette der Schrammsteine und auch schon die
Affensteine. Im Gegensatz zu so manchem Campingplatz hat man von dem
Stellplatz für Wohnmobile (www.panorama-camping.de)
hier eine spitzenmäßige Aussicht.
Die Wanderung führt über einen Feldweg mit einem breiten Randstreifen und
einigen Obstbäumen. Hier erklärt eine
Tafel des Nationalparks Sächsische Schweiz, dass es sich bei der Pflege im
Nationalpark nicht nur um Waldflächen, sondern auch um Offenflächen handelt.
Die Wanderung führt sehr angenehm von Mittelndorf über den Panoramaweg nach
Lichtenhain. Zwischendurch
passiert man einen weiteren sehr schönen Rastplatz am Birkenberg und ein
Feuchtbiotop. Kurz nachdem man ein kleines Wäldchen durchquert hat, sieht
man links oben die Fahrstraße zwischen Mittelndorf und Lichtenhain und
dahinter den sehr unauffälligen Pfarrberg. Um diesen Berg über einen schönen Weg zu ersteigen, geht es aber noch bis nach Lichtenhain. Der Panoramaweg
erreicht den asphaltierten Folgenweg und hier geht es leicht ansteigend bis
zum westlichen Rand von Lichtenhain. Auch hier hat man kurz vor dem Ortsrand
noch eine schöne Aussicht auf die Felsenkette der Affensteine. Die Wanderung
geht um den Friedhof von Lichtenhain herum (oder auch einfach quer drüber),
um dann wenige Meter (ca. 80 Meter) auf der Fahrstraße in Richtung
Mittelndorf zurück zu wandern. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite biegt
der Zugang zum Pfarrberg ab. Der Berg ist schnell bestiegen und dann hat man
eine überraschend schöne Panoramaaussicht in so ziemlich alle
Himmelsrichtungen. Netterweise befinden sich gleich mehrere Bänke auf dem
Berg, so dass man auch ganz gut eine Rast hier oben einlegen kann. Dass
dieser etwas größere Hügel so eine gute Aussicht hat, hat mich ziemlich
verwundert. Hier fahren hunderte Autofahrer täglich dran vorbei, aber
irgendwie wird der Berg getrost ignoriert.
Für die weitere Wanderung geht es den Berg über den bekannten Weg
wieder hinunter, nur dass man vor dem Sportplatz links abbiegt und den Sportplatz
am linken Rand passiert. Damit erreicht man dann wieder einmal
die Landstraße, auf der es ¼ Kilometer nach links geht. Wer
keine Lust zum Latschen auf einer Landstraße hat, kann auch nach Lichtenhain
hinein wandern und gleich wieder links gehen. Damit erreicht man dann auch
die Landstraße wieder, um gegenüber auf einem Feldweg weiter zu wandern. Wer
über die Landstraße gegangen ist, für den ist es der erste Feldweg nach
links. Der Weg passiert zuerst noch einen Lagerplatz von einem Bauern
und dann geht es in ein sehr ruhiges Tal.
Dass
hier sehr wenige Menschen vorbei kommen, konnte ich daran erkennen, dass ich an dem
Bachlauf einem Fuchs bei der Jagd zusehen konnte. Normalerweise sind
diese Tiere ja so scheu, dass man sie bei höheren Besucherzahlen nie
zu Gesicht bekommt. Die Wanderung erreicht den Wald und es geht konstant an
der linken Seite des Bachs immer weiter bis ins Sebnitztal. Blöderweise muss die
Sebnitz einmal überquert werden. Dazu bieten sich zwei unterschiedliche
Möglichkeiten an: Wenn der Bach nicht gerade Hochwasser führt, dann kann
man ihn ganz gut im Storchenschritt durchqueren,
oder
man wählt den Weg über den Bahndamm. Das ist zwar nicht erlaubt, aber hier
unten im Sebnitztal hört man den Zug doch ganz gut kommen.
Auf der rechten Seite der Sebnitz erreicht man dann die Wanderwegmarkierung roter
Punkt
,
der man nach links (also bachabwärts) folgt. Der Weg durch das Sebnitztal
ist immer wieder sehr schön zu gehen, auch wenn es doch noch ein paar Mal
hoch und runter geht, aber dafür sind hier unten sehr selten andere Besucher
unterwegs. Der Weg an der Sebnitz entlang wird auch manchmal
Otto-von-Thümmel-Weg (Otto von Thümmel war Regierungsrat in Pirna) genannt,
aber die meisten Anwohner sprechen meistens vom Weg im Sebnitztal.
Die
Sebnitz wird gleich an mehreren Stellen immer wieder von dem Wanderweg auf
kleinen Brücken überquert. Kurz vor dem Mittelndorfer Bahnhof befinden
sich die Reste der Sputhmühle. Auf der Wanderung fallen von der Sputhmühle
zuerst nur das Wehr und der Mühlgraben auf, aber dann befindet sich links
des Pfades eine mächtige Stützmauer und rechts sind noch ein paar
Ruinen zu erahnen. Die Wanderung führt weiter durch das schöne Tal. Manchmal
(alle 2 Stunden) wird die Ruhe unterbrochen, wenn ein Zug über die Gleise
fährt, aber da es sich heutzutage immer um diese kurzen Triebwagen handelt,
ist die Geräuschbelästigung relativ gering. Nachdem sich das Tal geweitet
und die Wanderung über mehrere große Wiesen geführt hat, geht es an der
ehemaligen Buttermilchmühle das erste Mal über eine größere Sebnitzbrücke.
Wenige Meter hinter der Brücke (ca. 100 Meter) verlässt die Wanderung die
rote-Punkt-Markierung und es geht auf der rote-Strich-
Markierung aus dem Sebnitztal heraus. Insgesamt sind es bis nach Altendorf
100 Höhenmeter, die aber durch eine relativ angenehme Steigung ganz gut zu
absolvieren sind.
Damit ist eine sehr nette Wanderung zu Ende gegangen, die einen
überraschenden Berg präsentiert hat, viele ruhige Stellen bietet und tolle
Aussichten auf die Felsen der Hinteren Sächsischen Schweiz.
Anfahrtsbeschreibung:
Auch wenn ich davon ausgehe, dass die
Wegbeschreibung bis Altendorf bekannt sein sollte, hier
ist sie perfekt beschrieben. Als Parkplatz bieten sich die beiden
großen Parkplätze von Altendorf an. Beide sind kostenlos und
normalerweise groß genug um alle Urlauber aufzunehmen. Das
"normalerweise" bedeutet: Es gibt eine Ausnahme, die heißt
Sonnenwendefest. Dann gibt es keine Parkplätze in Altendorf.
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
1,54 kByte
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4,32 kByte
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5,39 kByte
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27,71 kByte
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