Forstweg und asphaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen
Beschreibung:
Die Wanderung startet auf dem neu gestalteten
Markt von Sebnitz. Am Wochenende darf man auf dem Marktplatz, als auf den Straßen
um den Markt kostenlos und zeitlich unbegrenzt parken. Falls man die
Wanderrunde in der Woche durchführen möchte, dann wird es mit dem Parken
schwieriger, da mit der Wanderung die Höchstparkdauer erreicht wird. Aber
auch dafür wäre dann die Möglichkeit, dass Auto im Parkhaus oder am
Sebnitzer Bahnhof abzustellen. An
der nördlichen Seite des Marktes verläuft die Wanderwegmarkierung blauer Strich
.
Der
markierte Weg geht hoch zum Sebnitzer Bahnhof. Nachdem man dieses erste
kleine Stück an Aufstieg bewältigt hat, geht es weiter auf den Finkenberg
bzw. zur Finkenbaude. Wenn
man die Gaststätte erreicht hat, dann gibt es den ersten Punkt der
Wanderung, von dem man fantastisch auf Sebnitz runter blicken kann. Dieses
könnte man natürlich auch von der Gaststätte bzw. von der Terrasse (www.finkenbaude.de)
bei einer kleinen Erfrischung unternehmen. Von dieser schönen Aussicht geht
es wieder auf dem markierten Weg den Berg herunter. Der Weg verläuft
überraschenderweise sehr angenehm durch den Wald. Man sieht bzw. hört zwar
die ganze Zeit die Straße, aber man kommt so sehr angenehm bis zum neuen
Krankenhaus. Vom Krankenhaus muss man dann leider ein paar Meter auf dem
Bürgersteig der Dr. Steudner Straße nach links gehen.
Nach
ungefähr 300 Metern erreicht man die Bahn- Unterführung. Auch hier ist
weiterhin die blaue Wegmarkierung. Hinter der Unterführung geht es das
große Sport- und Freizeitzentrum "Solivital" von Sebnitz.
Die
gesamte Anlage sieht super gepflegt aus und ich bin wirklich überrascht, was
hier alles angeboten wird. Ganz besonders hat mich der Bereich von dem
Flugmodellsportzentrum Sebnitz (www.f2-sebnitz.de)
begeistert. Ich habe zwar schon mal irgendwann etwas von Fesselflug gehört,
aber das es gleich so viele unterschiedliche Varianten von dieser Fliegerei
gibt, war mir nicht bewusst. Auch
dieser Platz ist ein Argument dafür, dass man am Wochenende die Wanderung
durchführen sollte, da dann die Wahrscheinlichkeit viel größer ist jemanden
anzutreffen. Die Wanderstrecke verläuft zwischen dem Sportplatz und dem
Vereinsgelände der Fesselflieger und geht auf der Rückseite des Platzes in
den Wald. Von hier ab verläuft der markierte Wanderweg durch einen angenehm
ruhigen Wald. Erst ein paar Meter bevor es zum Unger hoch geht erreicht man
die Straße zwischen Sebnitz und Neustadt. Auf der gegenüberliegenden
Straßenseite ist im Frühjahr 2005 ein Gedenkstein für die Teilnehmer am
Todesmarsch aufgestellt worden. Da ich davon ausgehe, dass wieder mal
irgendwelche Deppen den Stein beschmieren oder sogar zerstören werden, kommt
hier der Inhalt der Tafel: Am
21.April 1945 zog hier die Häftlingskolonne aus dem KZ Schwarzheide vorüber,
auch als Todeskolonne bekannt, weil von 600 Antifaschisten etwa 300
umgebracht wurden.
Hoffentlich geht so ein Blödsinn nie wieder vom deutschen Boden aus und wird
irgendwelchen Menschen auf dieser Welt angetan!
Die Wanderung geht die nächsten 200 Meter weiter auf der Fahrstraße in die
Richtung Neustadt. Leider ist nur auf der gegenüberliegenden Straßenseite
ein Bürgersteig. Also muss man die Straße gleich zweimal bzw. dreimal
überqueren, wenn man sich noch kurz die Gedenktafel angesehen hat. Der
markierte Weg biegt nach links ab und geht mit einer einigermaßen normalen
Steigung den Berg hoch. Der Weg verläuft sehr gerade bis auf den Unger.
Nachdem man diesen höchsten Punkt der Wanderung erreicht hat, bittet sich
hier oben die Möglichkeit in der Gaststätte zu erfrischen.
Im
Frühjahr 2005 sah es hier oben so aus, als wenn ein neuer Pächter die
Gaststätte übernommen hatte, da in der Gaststätte selber gravierend saniert
wurde und außerdem das armselige Gehege mit den paar Tieren verschwunden
war. Nach der kleinen Rast geht es an der Vorderseite der Gaststätte auf der
Wanderwegmarkierung gelber Strich
den Berg in die Richtung Schönbach wieder herunter. Auch dieser Weg hat ein
angenehmes Gefälle. Zwischendurch überquert man bei dem Abstieg die
Bahnlinie Sebnitz - Neustadt. Kurz hinter dieser Bahnüberführung kommt man
aus dem Wald heraus und blickt auf die Ortschaft Schönbach herunter. Dieser
Ort liegt in einem schönen grünen Tal. Bei dem weiteren Abstieg nach
Schönbach kommt man an ein paar Wiesen vorbei, an denen irgendjemand viel
Spaß an der Haltung von Tieren hat. Auf den sehr ordentlich gepflegten
Wiesen stehen ein paar Ziegen, ein paar Pferdchen und noch so ein bisschen
weiteres Viehzeugs. In Schönbach angekommen geht es nach links die
Hauptstraße herunter.
Die nächsten 400 Meter gehen die Hauptstraße bergab, bis der markierte Weg
nach rechts ins Goldbachtal abbiegt. Dieses Tal ist einer der angenehmen
Wanderwege, der keinerlei Höhenunterschied hat, kaum Wanderer auf ihm
unterwegs sind und dazu durch das Bächlein ganz nett aussieht. Der einzige
Nachteil ist, dass die Tafel des Heimatkundlichen Lehrpfades Goldgruben
inzwischen ziemlich zerstört und beschmiert sind. Wirklich schade, dass es
überall Idioten gibt, die fremde Sachen zerstören müssen. Am Ende des Tals
erreicht man das Sebnitz-Stadtviertel Amtshainersdorf. Auf der Fahrstraße
zwischen Sebnitz und Ulbersdorf/Lohsdorf muss man leider die nächsten 300
Meter wandern, um dann auf die roten Punkt Wanderwegmarkierung
nach rechts abzubiegen. Diese kleine Straße, die man jetzt entlang wandert,
verläuft die ganze Zeit parallel zur befahrenen Straße am Sebnitzbach.
Zwischendurch muss man die Straße zwischen Sebnitz und Lichtenhain
überqueren, wobei man sich leicht nach links hält und dann oberhalb vom
Sebnitzer "Industriegebiet" entlang geht. Im letzten Teil geht es dann auf
der Straße bis zum Sebnitzer Busbahnhof. Den Busbahnhof umrundet man rechts
herum, um dann auf der Hertigswalder Straße, entgegen der Einbahnstraße,
weiter zu wandern. Die Straße führt am neu restauriertem Rathaus, dem
Afrikahaus und dem Heimatmuseum vorbei, bis zum Marktplatz. Hier sollte die
Ausgangsposition der Wanderung erreicht sein. Der Sebnitzer Marktplatz sieht
am Wochenende überraschend leer aus und das könnte ein gute Erklärung sein,
warum man dann auch keine Parkgebühren bezahlen muss.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau. Von Bad Schandau
kann man mit der Regionalbahn bis nach Sebnitz fahren. Die Wanderung geht
gleich am Bahnhof von Sebnitz vorbei.
Auto:
Mit dem Auto fährt man über B 172 bis Bad Schandau. Von Bad Schandau geht es über Altendorf, Mittelndorf und Lichtenhain nach Sebnitz.
Empfohlener Parkplatz:
Sebnitzer Markt
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
1,79 kByte
Dateigröße:
3,86 kByte
Dateigröße:
1,44 kByte
Dateigröße:
3,89 kByte
Dateigröße:
24,16 kByte
Bitte
benachrichtigen sie mich,
wenn sie Schwierigkeiten haben, die Datei in ihr Programm zu laden oder
sie irgendwie fehlerhaft ist.