Forstweg und asphaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen
Beschreibung:
Achtung diese Tour lässt sich im Moment
so nicht durchführen, weil:
durch das Hochwasser im August 2010 sind einige Brücken im Sebnitztal zerstört worden und leider bis heute nicht wieder aufgebaut worden. Die Reparatur ist aber inzwischen in der Planung.
Ich weis nicht warum die Altendorfer die
Bahnlinie unten durch das Sebnitztal "Wildschweinexpress" nennen. Ich bin
schon sehr häufig durch das Tal gewandert und man sieht nur sehr selten
Spuren von den Viechern. Aber vermutlich ist der Name Wildschweinexpress
auch viel witziger und einfacher als die offizielle Variante: Sebnitztalbahn. Die Wanderung ist dadurch entstanden, dass meine große
Tochter unbedingt mit einem Zug fahren wollte und ich dieses mit einer
kleinen Wanderung verbinden wollte. Dabei ist eine sehr nette Runde
entstanden, die hier beschrieben wird:
Die Runde beginnt am Bahnhof/Haltepunkt von Goßdorf- Kohlmühle. Von hier
fährt alle 2 Stunden eine Regionalbahn in Richtung Sebnitz.
Sicherheitshalber sollte man immer mal wieder auf die Seite
www.bahn.de schauen, da die
Strecke doch sehr häufig in der letzten Zeit saniert worden ist. Die Fahrt
kostet für Erwachsene bis zum Bahnhof/Haltepunkt Amtshainersdorf 1,70 € (Stand März 2005) und dauert normalerweise 9 Minuten. Vom Bahnhof Amtshainerdorf geht es leider die ersten paar Meter (ca. 500
Meter) über die Straße talabwärts, bis sich auf der rechten Seite die
Kläranlage von Sebnitz befindet. Auf sehr vielen Wanderkarten ist die
Wanderwegmarkierung noch so eingezeichnet, dass man ungefähr einen Kilometer
auf der Fahrstraße gehen müsste. Dieses ist aber durch die neue
Streckenführung halbiert worden. Genau hinter der Kläranlage geht der
Wanderweg mit der Wandermarkierung roter Punkt
nach rechts den Berg hoch. Dieses Stückchen ist noch ein Teil von der alten
Böhmischen Glasstraße. Diesen breiten Forstweg geht es die nächsten 200 –
300 Meter den Berg hoch, um dann wieder nach links zum Sebnitzbach
abzubiegen. Am Ufer der Sebnitz geht es ein paar Meter bis zur Straße
entlang.
Die Straße zwischen Sebnitz und Lohsdorf muss nur überquert werden,
um dann durch einen kleinen Wald und ein Wiesenstück nach Ulbersdorf zu
kommen. Der Weg ist sehr einfach zu finden, da die ganze Wanderung mit dem
roten Punkt markiert ist und man außerhalb meiner Beschreibung eine sehr
gute Führung hat.
Am Rande von Ulbersdorf angekommen geht es nach links den Berg auf der
Fahrstraße runter zum Ulbersdorfer Bahnhof. Der Wanderweg geht genau
gegenüber der Bahnhofstüre ins wunderschöne Sebnitztal weiter. Dieser
Eingang ist ein bisschen versteckt, aber eigentlich fast logisch, da es ab
jetzt fast parallel zur Sebnitz weiter geht. Mit dem fast parallel meine ich,
es geht schon einige Male Berg hoch, Berg runter und manchmal macht der Weg
ein Zick-Zack Schlenker. Aber grundsätzlich geht es am Bach entlang. Das
Teilstück der Wanderung vom Ulbersdorfer Bahnhof bis fast zur Kohlmühle ist
einer der ruhigsten Wanderwege der Sächsischen Schweiz und das einem hier
mal ein Wanderer begegnet hat wirklichen Seltenheitswert. Die Wanderung führt an den letzten Spuren der
Sputhmühle und der
Buttermilchmühle vorbei. Im letzten Teil der Wanderung geht es über mehrere
Wiesen, die manchmal noch von Kühen bevölkert werden und sonst eine
wunderbare Natürlichkeit ausstrahlen. Die Ausgangsposition der Wanderung
kann man schon aus einiger Entfernung erkennen, da neben dem Bahnhof
Kohlmühle noch die alte Fabrik
www.Likolit.de mit dem hohen Schornstein sich
befindet.
Mit erreichen des Bahnhofs ist die Runde erfolgreich beendet und meine Tochter
mit einer kleinen Zugfahrt erfreut und ich selber habe eine schöne Wanderung
geschafft. Meiner Tochter hatte die Zugfahrt so gut gefallen, dass sie die Gleiche noch einmal am nächsten Tag wiederholen
wollte, nur das wir
dann, wegen schlechtem Wetter, eine richtige Rundreise unternommen haben. Die
Strecke ist auch sehr zu empfehlen: Vom Bahnhof Bad Schandau durch das Tal
des Sebnitzbaches nach Sebnitz und Neustadt. Von dort mit dem gleichen Zug
weiter nach Stolpen und als Endpunkt dann Pirna. Von dort dann wieder zurück
mit der S-Bahn nach Bad Schandau. Der Zwerg hatte einen Riesenspaß und für
mich gab es einen wirklich lohnenswerten Ausblick auf eine schöne
Landschaft.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr:
Es gibt sehr gute Bahnverbindungen nach Bad Schandau.
Auto:
Bis Bad Schandau über die B172, hinter der großen Elbebrücke rechts abbiegen in die Richtung Rathmannsdorf. Die Straße weiterfahren in die Richtung Hohnstein. Fast am Ende von Bad Schandau/Porschdorf geht es nach rechts zu der Ortschaft Kohlmühle. Gleich am Bahnhof Kohlmühle stehen genug Parkmöglichkeiten zur Verfügung.
Empfohlener Parkplatz:
Kohlmühle Bahnhof
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
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