Forstweg und asphaltiert
Wanderweg und Pfad
Treppen und Hühnerleitern
Leiter
Beschreibung:
Auf die Wanderung zum Stelzchen und der
Aussicht Franzosensprung im Gebiet der Nikolsdorfer Wände bin ich erst durch
die neue Karte von Hr. Böhm gekommen. Bis jetzt war das Gebiet für mich eher
eine Durchgangsstation zum Labyrinth, als dass man auch hier ganz nette
Runden drehen kann. Aus der Ortschaft Leupoldishain starten drei Wanderwege,
die alle drei eine eigene Wanderwegmarkierung besitzen. So gibt es den
gelben Punkt mit dem "B" für die westliche Wanderung in der
Breiten Heide, den grünen Punkt mit
dem "L" für die
Labyrinth/Nikolsdorfer Runde und die östliche Wanderung mit dem blauen
Punkt und dem "S" für Stelzchen. Alle drei Wanderung starten in
Leupoldishain. Die hier beschriebene Wanderung Stelzchen startet an dem
kleineren Parkplatz in der Mitte der Ortschaft. Von hier aus geht es etwas
weniger als 200 Meter die Straße runter, bis auf der linken Straßenseite
eine Ministraße abzweigt. Leider
ist hier die Wanderwegmarkierung mit dem blauen Punkt
verloren gekommen, oder wir waren nur zu blind und haben sie nicht entdeckt.
Diese Straße sieht so aus, als wenn es nur die Zufahrt zu den Häusern am
Hang ist, aber nach kurzer Strecke geht es auf einem Waldweg weiter. Der Weg
führt 600 Meter auf fast gleich bleibender Höhe am Felsfuß entlang, bis es
nach links über ein paar Stufen hoch auf den Felsen geht. Hier oben wandelt
sich der Weg in einen Pfad. Was wirklich komisch ist, sind die vielen
Absperrungen zur Felskante hin.
Etliche
Schilder von der Firma Wismut GmbH weisen auf Absturzgefahr hin. Warum auch
immer diese Schilder dort stehen, in der ganzen restlichen Sächsischen
Schweiz kann man auch vom Felsen fallen und da weist einen keiner drauf hin;
aber vermutlich ist hier der Felsen in Bewegung geraten und deshalb möchte
Firma Wismut nicht verantwortlich sein,
wenn
hier jemand Felssurfen betreibt. Der Pfad ist trotzdem nett, ganz besonders,
wenn man dann die Aussicht am Ende des Spanghorns erreicht. Von der Aussicht
mit dem Namen Franzosensprung hat man nicht nur eine super Aussicht rüber
zur Festung Königstein, es ist auch ein wunderbar ruhiges Plätzchen, von dem
man die Landschaft genießen kann. Die Aussicht lädt ganz hervorragend zur
ersten kleinen Rast bzw. einem Picknick ein.
Nachdem man sich an der Landschaft satt gesehen hat, geht es an der rechten
Seite (von der Aussicht aus gesehen) den Felsen wieder herunter. Der Abstieg
erfolgt über ein paar Treppenstufen bis runter zur nächsten Forststraße. Auf
ihr folgt man weiterhin der bekannten Wanderwegmarkierung nach rechts. Der
Weg geht leicht abfallend bis runter zur Leupoldishainer Straße.
Zwischendurch mussten wir unsere Neugierde befriedigen, was sich wohl unter
dem Eisendeckel mitten auf dem Forstweg versteckte. Überraschenderweise ließ
sich der Deckel anheben und unter ihm verbarg sich einer dieser
Bergwerksmesspunkte. Also haben wir den Deckel wieder ordnungsgemäß
geschlossen und sind bis zur Straße gewandert. Die Straße muss man an der
kleinen neu gebauten Brücke nur überqueren, damit man auf der
gegenüberliegenden Seite wieder den Hang hoch wandern kann. Die
Wanderstrecke erreicht wieder eine Straße kurz vor dem Nikolsdofer
Campingplatz. Diese Straße wandert man nur ein paar Meter nach links und
dann zweigt wiederum nach links der Lantzschweg ab. Zuerst geht es an einem
erwähnenswerten Rastplatz vorbei.
Auf
der rechten Straßenseite befindet sich ein kleines Feuchtbiotop mit zwei
Bänken. Hier kann man sich nach dem leichten Anstieg etwas erholen. Der Weg
führt von den Häusern weg auf ein Feld mit sehr schönem Ausblick auf die
Festung Königstein. Am Ende des Feldes geht es ein kleines bisschen den Hang
hinunter und dann in einem Bogen durch den Wald. Dieser Wald hat leider beim
Sturm Kyrill (Anfang 2007) ziemlich gelitten. Am südlichen Rand des schon
bekannten Feldes kommt man wieder aus dem Wald. Es geht weiter bis zur
nächsten Wegkreuzung. Hier wandert man wieder in die Richtung Leupoldishain.
Zum Anfang ist der Weg noch ein Waldweg, aber schon nach 200 Metern wird der
Untergrund asphaltiert. Auch wenn der Weg den Eindruck macht, als wenn er
irgendeine Landstraße wäre, so fährt hier normalerweise kein Auto. Gegenüber
dem Nikolsdofer Campingplatz empfiehlt sich noch ein Abstecher auf den
Namensgeber der Wanderung: Die Aussicht Stelzchen. Der Aufstieg ist, durch
ein paar Treppen und eine kleiner Leiter, leicht zu schaffen. Oben bietet
sich dann eine ganz nette Aussicht noch mal auf die Festung Königstein und
die Ortschaft Leupoldishain an. Das
letzte Teilstück beginnt damit, dass man wieder bis zur Straße herunter
klettert und dann gleich links an der Pferdekoppel entlang wandert. Beide
Male als wir die Wanderung durchgeführt haben stand genau vor dem Zugang ein
Traktoranhänger beladen mit Mist, sodass wir beinah den weiteren Pfad
übersehen hätten. Der Weg führt am nördlichen Ende der Nikolsdorfer Wände
entlang und endet ziemlich genau wieder am Ausgangspunkt der Wanderung.
Damit ist eine ganz nette Wanderung zu Ende gegangen, die aus meiner Sicht
wirklich überraschend war, da ich solch eine nette Runde einfach nicht
erwartet hatte. Bei dieser kürzeren Wanderung waren so ziemlich alle
Faktoren dabei, die für mich eine schöne Wanderrunde ausmachen. Der Weg war
angenehm, es gab mindestens zwei schöne Aussichten, wir haben schöne Felsen
gesehen und es war angenehm ruhig.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr:
Linie R-245 von Pirna
nach Leupoldishain/Rosenhal
Auto:
Über die B172 bis hinter die Siedlung Struppen (wenn man von Dresden/Pirna kommt). Am neu gebauten Kreisverkehr (2005) vor Königstein geht es nach rechts zur Ortschaft Leupoldishain. Gleich in der Ortsmitte befindet sich ein kleiner, aber kostenloser, Wanderparkplatz.
Empfohlener Parkplatz:
Leupoldishain Ortsmitte
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
Dateigröße:
1,59 kByte
Dateigröße:
1,77 kByte
Dateigröße:
1,74 kByte
Dateigröße:
2,91 kByte
Dateigröße:
6,36 kByte
Bitte
benachrichtigen sie mich,
wenn sie Schwierigkeiten haben, die Datei in ihr Programm zu laden oder
sie irgendwie fehlerhaft ist.