Diese Wanderung ist einer der Klimaterrainwege um
Gohrisch und damit mit dem braunen „G“ markiert. Den Startpunkt haben wir
auf den großen Parkplatz im Zentrum von Gohrisch gelegt. Von dort beginnt
die Wanderung nach rechts (vom Parkplatz ausgesehen). Nach ungefähr ¼
Kilometer biegt die Fahrstraße in Richtung Pfaffendorf ab. Außer der
Wanderwegmarkierung mit dem braunen „G“ kann man auch der gelben Punktmarkierung
folgen. Damit die Wanderung nicht zu viele Meter auf einer Fahrstraße
verläuft, biegt man nach 200 Metern nach rechts von der Pfaffendorfer Straße ab und folgt der Anwohnerstraße. Dieser Weg ist immer
noch mit dem gelben Punkt markiert, den man erst nach etwas mehr als ½
Kilometer verlässt. Links auf dem Sandweg (so heißt die kleine Anwohnerstraße)
geht es ein Ministückchen, bis nach rechts eine Gasse abbiegt. Wer sich noch
sehr nett über Grenzsteine informieren möchte, sollte den Sandweg ein paar
Meter weiter wandern. Hier befindet sich das Gohrischer Grenzsteinlapidarium,
welches einen perfekten Einblick in die vielen unterschiedlichen
Grenzmarkierungen in den Wäldern der Sächsischen Schweiz bietet. Nach dem
kleinen Abstecher geht die Wanderung durch die besagte Gasse auf die
Parallelstraße Heideweg. Hier passiert man den Heidehof und das Hotel Margaretenhof (www.margaretenhof.de).
Am Ende der Straße erreicht man wieder die bekannte Pfaffendorfer Straße,
der man jetzt nach rechts folgt. Nach wenigen Wanderminuten biegt links der
Königsweg ab. Damit verlässt die Wanderung Gohrisch das erste Mal und geht
auf den Wald südlich von Gohrisch zu. Der Wanderweg verläuft
geradewegs in den Wald hinein,
um nach einer Strecke von ungefähr einem ¾
Kilometer auf der Fahrstraße zwischen Pfaffendorf und Papstdorf herauszukommen. Zwischen dem Waldrand und der Fahrstraße stößt die grüne
Wanderwegmarkierung
zum Wanderweg dazu. Auf
der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich der Pfaffenstein mit der
gut sichtbaren
Barbarine. Die Wanderung geht nach links ½ Kilometer auf der Straße entlang,
bis nach rechts der erste Weg abbiegt. Hier steht eine der alten Steinsäulen
bzw. eine nachgemachte Säule, da das Original im Jahre 1980 beim
Holztransport auf der Strecke geblieben ist. Im Ursprung stammt die Säule
aus dem Jahre 1820 und diente auch damals schon als Wegweiser. Die
Wanderung geht ungefähr ½ Kilometer bergab, bis die grüne
Wanderwegmarkierung nach rechts abbiegt. Hier verlässt der Klimaterrainweg
die grüne Markierung und geht weiter geradeaus den Hang wieder hoch zur
Straße. Nach Erreichen der Straße muss diese eigentlich nur überquert
werden, um gegenüber weiter durch den Wald zu wandern. An dieser Stelle
bietet sich aber noch ein kurzer Abstecher nach rechts auf der Straße an.
Ungefähr 100 Meter von diesem Waldweg entfernt steht links an der Straße ein
ziemlich großes Denkmal zu Ehren König Friedrich
August.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich ein Rastplatz mit
einem mächtigen steinernen Tisch und zwei Bänken. Die Bänke sind zwar auch
aus Stein, aber netterweise mit einer hölzernen Sitzfläche. Das einzige, was
an diesem netten Rastplatz stört, ist die Straße zwischen dem Denkmal und dem
Rastplatz.
Zurück geht die Wanderung nun zu dem schon erwähnten Waldweg. Nach ein paar
Metern auf dem Weg biegt man an der ersten Möglichkeit nach links
ab, um auf dem Cunnersdorfer Steig durch einen vollkommen einsamen Wald zu wandern. Der Klimaterrainweg biegt nach einer Strecke von ½
Kilometer rechts ab und erreicht bald einen riesigen Hochbehälter im
Wald. Noch vor dem Hochbehälter bzw. genau am Zaun des Geländes biegt die
Wanderung nach links mal wieder ab, um auf den Gohrischstein drauf
zuzuwandern. Zuerst passiert die Wanderung aber noch einen neu angelegten
Teich
mit einer dieser sehr gut gestalteten Informationstafeln zum Thema
„Lebensraum Tümpel“. Wenige Meter dahinter befindet sich der gut sichtbare Petrichs Felsen. Auf diesem Felsen scheinen schon große Mengen Kinder ihre
ersten Kletterversuche unternommen zu haben, wie so manche Spur
erkennen lässt. An diesem Felsen biegt die Wanderung nach links ab, um dann
auf dem Weg bleibend bis fast nach Gohrisch zurück zu gehen. Erst nachdem
man den Wald wieder verlassen und die Friedenslinde passiert hat, bietet
sich eine kleine Abkürzung nach rechts an. Über diesen Wirtschaftsweg
erreicht man bald Gohrisch und nachdem man einen ehemaligen Bauernhof
passiert hat, endet dieser erste Bogen des Klimaterrainwegs am
Alten Spritzenhaus auf
der Hauptstraße.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite beginnt jetzt der zweite Teil der
Wanderung, indem ein paar Meter auf dem Hörnelweg gewandert werden. Nach
ungefähr 100 Metern biegt die Sonnenstraße nach rechts ab und auf dieser
Wohnstraße geht es in die Richtung des Waldfriedhofes.
Den
Friedhof kann man sowohl links- als auch rechtsherum umrunden, Hauptsache man kommt auf
die genau gegenüberliegende Seite. Hier startet ein Pfad, der oberhalb des Rietzschgrundes verläuft.
Ganz
besonders auffällig sind die geritzten Baumrinden links des Weges. Früher
wurde hier Harz gewonnen, heutzutage sehen die Bäume nur verletzt aus, aber
überraschenderweise scheint es den Kiefern nicht so stark zu schaden. Nach
einer ganzen Weile Wandern auf diesem Pfad kommt man hinter einem kleinen Gründel auf
der linken Seite an ein Steinkreuz mit den Jahreszahlen 1866 und 1914 und den
Initialen E.St.. Kurz
bevor die Aussicht bzw. der Rastplatz Anna´s Ruhe erreicht wird, befindet
sich der erste Grenzstein.
Wenn
man die Tafeln am Anfang der Wanderung im Grenzsteinlapidarium erfolgreich
durchgelesen hat, dann kann man erkennen dass es sich um Kursächsische
Forstgrenzsteine (Kennzeichen gekreuzte Schwerte) aus dem Königsteiner Revier
(römische Buchstaben) handelt. Würde man hinter der Aussicht weiter am Hang
der Elbe entlang wandern, dann könnte man eine Vielzahl dieser Steine
entdecken. Die Aussicht Anna´s Ruhe ist ein nettes Plätzchen, um eine Rast
einzulegen. Von hier kann man durch einen schmalen Gang runter zur Elbe und
auf Bad Schandau blicken.
Nach diesem ruhigen Platz geht es auf zum letzten Teilstück der Wanderung. Dazu
wandert man auf dem breiten Weg hinter der Aussicht auf den Waldrand zu.
Hier erreicht man einen weiteren Klimaterrainweg. Dieser Weg ist mit dem
gelben „G“ markiert und jetzt laufen beide Rundwege am östlichen Rande der
Folge entlang. Der schon bekannte
Hörnelweg passiert das neu hergerichtete Feuchtbiotop
an der Kreuzung mit dem Flugplatzweg und auf der rechten Seite ist der
Lilienstein so nah zu sehen, dass man meinen könnte, ein Abstecher zu ihm
wäre ein Katzensprung. Die Wanderung erreicht nach einer Strecke von fast
einem Kilometer über den Hörnelweg den Dorfrand von Gohrisch. Auch die
letzten paar Meter erfolgen einfach nur in der Verlängerung des Hörnelweges,
bis man die Hauptstraße von Gohrisch mal wieder erreicht. Damit ist diese
Runde auf einem der Klimaterrainwege von Gohrisch beendet. Im Verhältnis zu
den anderen Runden, die wir bisher erkundet haben, war diese die
langweiligste, da man irgendwie fast nichts außer Wald sieht. Aber auf jeden
Fall ist es eine extrem ruhige Runde und das ist manchmal ja auch ganz
reizvoll.
Anfahrtsbeschreibung:
Öffentlicher Nahverkehr: Buslinie 244a
(Königstein - Kurort Gohrisch) oder
Buslinie 244b (Bad
Schandau - Kurort Gohrisch)
Auto:
Über die B172 bis nach Königstein. Hinter der ganz schmalen Stelle in Königstein, geht nach recht die Straße in Richtung Gohrisch hoch. Im Zentrum von Gohrisch liegt der Parkplatz auf der linken Seite (gegenüber der Sparkasse).
Empfohlener Parkplatz:
Gohrisch Ortsmitte
GPS Daten:
geplanter Track
aufgezeichneter Track
geplante Route
MapSource
Google Earth
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